Nisthilfen an Dauner Kirchen

 

Überreichung der Urkunden "Lebensraum Kirchturm"
Überreichung der Urkunden "Lebensraum Kirchturm"

Seit jeher nutzten Vögel Kirchen zum Brüten. Turm- und Wanderfalken nutzten die Kirchtürme, die ihnen hohe Felsen ersetzten. Schleiereulen fühlten sich im Dunkel der Dachböden wohl und zogen hier ihre Jungen groß. Auch Dohlen fanden dunkle Höhlungen für ihre Nester.

 

Das hat sich grundlegend geändert. Um das Kirchengebäude vor Verschmutzungen durch Haustauben zu bewahren, wurden die Einflugmöglichkeiten auf die Dachböden und auch in die Glockenstühle dichtgemacht. Maschendraht verhindert das Einfliegen jeglicher Vögel.

 

Mit Einverständnis der Kirchengemeinden brachten wir daher an den beiden katholischen Kirchen wie auch an der evangelischen Kirche auf dem Burgberg Nisthilfen an. Diese bieten den Vögeln großzügige Bruträume. Eine Einflugmöglichkeit in das Innere des Gebäudes ist jedoch nicht vorhanden.

 

In diesen Nisthilfen brüteten bisher: Turmfalken, Nilgänse, Schleiereulen, Dohlen und Haustauben. Auf Wanderfalken warten wir noch.

     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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