Liebe Leser unserer Homepage,

die Homepage der NABU-Gruppe Daun wurde vor einigen Jahren von unserem Schriftführer Hans-Peter Felten aufgebaut und inzwischen fast täglich mit interessanten Informationen aus aller Welt zum Thema Naturschutz „gefüttert“. An dieser Stelle möchten wir uns bei Hans-Peter Felten für seine bisherige umfangreiche Arbeit ganz herzlich bedanken.

Zur Unterstützung übernehmen künftig unsere Vorstandsmitglieder Tanja Thelen und Maggie Hegel die Pflege der Homepage und Teile der Öffentlichkeitsarbeit.

Selbstverständlich werden Sie hier auch weiterhin alle wichtigen Informationen über Einsätze und Exkursionen unserer NABU-Gruppe finden. Auch können Sie aktuelle Themen aus dem Naturschutz hier wiederfinden. Sie finden uns außerdem inzwischen auch auf Facebook. Diejenigen, die unsere Homepage bislang regelmäßig aufgesucht haben, bitten wir bereits jetzt um Verständnis, wenn die Nachrichten auf unserer Homepage – aus Zeitgründen – nicht in gewohnter Regelmäßigkeit erfolgen können. Wir hoffen jedoch, dass Sie dem NABU und unserer NABU-Gruppe im Besonderen, dennoch treu bleiben werden.

   Aktuelles rund um das Motto des NABU

"Für Mensch und Natur"

 

Wolf in der politischen Schusslinie

05. Februar 2018

Bundestag diskutiert über den Wolf/WWF: AfD und FDP geht es eher um Schlagzeilen als um Weidetierhalter. Der Bundestag diskutiert am Freitag zum Wolf in Deutschland. Der WWF warnt vor einer Scheindebatte, mit der Weidetierhaltern nicht geholfen ist. „Der Ruf der AfD und der FDP nach Jagdrecht und Obergrenzen ist populistisches Schaulaufen und führt die Debatte am Thema vorbei. Den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, trägt nicht zur Lösung der Konflikte bei. Wer Tierhaltern wirklich helfen will, setzt sich dafür ein, dass sie beim Herdenschutz schnell und unbürokratisch unterstützt werden“, sagt Dr. Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz in Deutschland beim WWF. Weidetierhalter benötigen individuelle Beratungen, Geld für geeignete Zäune und gut ausgebildete Herdenschutzhunde. Die Unterstützung sollte nicht nur Sachkosten umfassen. „Insbesondere naturnah wirtschaftende Tierhalter leisten einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz und die Landschaftspflege. Das ließe sich zum Beispiel durch eine Weidetierprämie honorieren“, so Pretzell. Dafür sollten sich Politiker auf Landes- wie

Bundesebene stark machen, anstatt den Wolf und die Tierhaltung gegeneinander auszuspielen<mehr

 

Union und SPD

einigen sich in der Agrarpolitik

05.02.2018

Die möglichen Koalitionäre wollen ein Tierschutzlabel einführen und das Kükenschreddern verbieten. Der Einsatz des Pflanzengifts Glyphosat soll schnell enden. Union und SPD wollen den Tierschutz in der Landwirtschaft verbessern. Dazu sollen ein Tierwohllabel eingeführt und die Tötung männlicher Küken verboten werden. Das teilten die für Agrarpolitik zuständigen Verhandler der drei Parteien, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), CDU-Vize Julia Klöckner und die stellvertretende saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) in Berlin mit<mehr

 

Demo für Agrarwende: „Wir haben es satt“

20. Januar 2018 - Auch Dauner NABU-Gruppe war vertreten: Auftakt der Demo mit Reden und Musik war diesmal der Hauptbahnhof in Berlin. Von da aus zogen ungefähr 33.000 Menschen und 160 Traktoren und Schlepper aus ganz Deutschland durch Berlin-Mitte. Erstes Ziel war das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, denn parallel zur „Wir haben es satt“ Demonstration tagte die Agrarministerkonferenz im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Während also drinnen Agrarminister aus der ganzen Welt diskutierten, wurde draußen lautstark Alarm geschlagen für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik. Mit dabei waren natürlich wie in den letzten Jahren viele NABU-Mitglieder sowie Unterstützerinnen und Unterstützern. mehr

125.000fachen Dank! Die Stunde der Wintervögel 2018 bricht alle Rekorde!

Wintergoldhähnchen - Foto: NABU/Ronald Schulz
Wintergoldhähnchen - Foto: NABU/Ronald Schulz

Mehr Meldungen, mehr Teilnehmer, mehr Vögel. Bereits jetzt steht fest, dass die 8. bundesweite Stunde der Wintervögel alle Rekorde gebrochen hat!

19. Januar 2018 – Bundesweit haben 125.593 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde in 85.188 Gärten und Parks 3.301.964 Vögel gezählt. Das ist in jeder Hinsicht mehr als je zuvor bei einer Stunde der Wintervögel. 

Pro Garten gerechnet, gab es 12 Prozent mehr Vögel als im Vorjahr zu sehen. Vor allem Arten die sich 2017 rar gemacht hatten, finden nun wieder in die Gärten zurück, allen voran die verschiedenen Meisen, aber auch Kleiber, Buntspecht und Kernbeißer. mehr

Coca demnächst auch mit Minidosen
Coca demnächst auch mit Minidosen

Verpackungswahnsinn von Coca-Cola   14.01.2018

Der Getränkeriese Coca-Cola setzt auf noch mehr Profit und noch weniger Umweltschutz. Brancheninformationen zufolge plant der Konzern ab April 2018 in Deutschland Coca-Cola und Coca-Cola Zero Sugar in einer 0,15 Liter Getränkedose anzubieten. Geplant ist auch ein Vorratspaket mit acht Kleindosen. Eine Fanta-Kleindose soll später in diesem Jahr folgen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert dieses Vorhaben scharf, da die kleinteilige Verpackung besonders ressourcenintensiv ist, es das Produkt in Relation zum Inhalt deutlich teurer macht und es vor allem Kinder an zuckerhaltige Limonaden heranführen soll. Quelle: DUH |mehr|

Gewildertes Nashorn
Gewildertes Nashorn

Wie Südafrikas Tierschützer Nashorn-Wilderer jagen

13.0.2018

In Südafrika gehen Tierschützer mit forensischen Methoden auf die Jagd nach Wilderern: Eine DNA-Datenbank soll helfen, den explosionsartigen Anstieg der Fälle von illegalen Tötungen zu lösen.

Mithilfe einer DNA-Datenbank soll in Südafrika die Wilderei von Nashörnern eingedämmt werden. Die Proben können etwa illegal verkaufte Hörner mit getöteten Tieren in Verbindung bringen, berichten Forscher um die Leiterin der Veterinärgenetik der südafrikanischen Universität Pretoria, Cindy Harper, im Magazin "Current Biology". So sollen Wilderer überführt und eine Verurteilung der Täter sichergestellt werden. Quelle: SPIEGEL online |mehr|

Angerichteter Hummer
Angerichteter Hummer

 

Schweiz: Hummer dürfen nicht mehr lebendig in kochendes Wasser geworfen werden   13.01.2018

Neue Regeln für die Zubereitung einer Meeresdelikatesse: Hummer dürfen in Schweizer Restaurants künftig nicht mehr bei Bewusstsein in kochendes Wasser geworfen werden. Die Krustentiere müssen vielmehr vor ihrer Zubereitung betäubt werden, wie die Schweizer Regierung am Mittwoch beschloss. Möglich ist dies etwa durch Elektroschocks. Die von Tierschützern geforderte Maßnahme tritt am 1. März in Kraft. Tierschützer und Wissenschaftler gehen davon aus, dass Hummer und andere Krustentiere hochentwickelte Nervensysteme besitzen - und deswegen Qualen erleiden, wenn sie lebendig in kochendes Wasser geworfen werden, wie es in der Spitzengastronomie üblich ist. Quelle: Umwelt-Panorama |mehr|1

Rastende Kraniche
Rastende Kraniche

Außergewöhnlich viele Kraniche in Deutschland geblieben   12.01.2018

Jahr für Jahr sparen sich mehr Kraniche den Flug in den Süden und überwintern in Deutschland.

Derzeit halten sich ungewöhnlich viele in Deutschland auf, wie der Geschäftsführer der gemeinnützigen Kranichschutz gGmbH, Günter Nowald, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur sagte. «Es sind auffällig viele, deutlich mehr als in den Jahren zuvor.» Die meisten Kraniche werden nach seinen Worten aus Niedersachsen gemeldet, wo noch schätzungsweise 20.000 Vögel beobachtet wurden. Mindestens 10.000 seien es in Brandenburg, deutlich über 1.000 in Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: proplanta |mehr|

USA: Ölbohrungen vor fast allen Küsten   12.01.2018

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will Öl- und Gasbohrungen an fast allen Küsten rund um die USA erlauben. Wie mehrere Medien melden, hat das Innenministerium gestern den Entwurf eines Plans vorgestellt, der fast 90 Prozent des äußeren Kontinentalschelfs für Bohrungen zugänglich machen würde. Zunächst darf aber die Öffentlichkeit für zwei Monate ihre Kommentare abgeben. In dem Entwurf sind 50 Öl- und Gaslizenzen enthalten, 19 davon vor der Küste Alaskas, sieben im Pazifik, zwölf im Golf von Mexiko und neun im Atlantik. Der Plan soll von 2019 bis 2024 gelten und löst den derzeitigen Plan ab, der noch unter der Regierung von Barack Obama verabschiedet wurde. Darin sind die gesamte Atlantikküste und fast der ganze Arktische Ozean von Bohrungen ausgeschlossen. Quelle: Klimaretter |mehr|

Honigbiene auf Löwenzahnblüte
Honigbiene auf Löwenzahnblüte

Wenn Bienen an Alzheimer erkranken   11.01.2018

Wenn Honigbienen an den falschen Blüten naschen, kann das für sie tödlich sein. Seitdem die Agrarindustrie Anfang der 1990er Jahre begonnen hat, mit Neonicotinoiden (Neonics) gebeiztes Saatgut zu verkaufen, leben Honigbienen, aber auch Schmetterlinge, Hummeln und Schwebfliegen gefährlich. Wächst die Pflanze heran, breitet sich das Nervengift aus dem Saatkorn in Stängel, Blätter und Blüten aus und ist sogar in Nektar und Pollenstaub zu finden. Ähnlich wie bei Alzheimer verlieren Insekten, die damit in Kontakt kommen, ihre Erinnerung und ihre Fähigkeit zu kommunizieren. Warum die Wirkstoffe, die es auch für den Hausgebrauch in Baumärkten zu kaufen gibt, für Insekten so gefährlich sind und was daraus folgen muss, erklärt der Neurobiologe Prof. Dr. Randolf Menzel von der Freien Universität Berlin im NABU-Interview. |mehr|

Die Fuchsjagd bleibt in Großbritannien vorerst verboten
Die Fuchsjagd bleibt in Großbritannien vorerst verboten

May will Parlament nicht über Wiedereinführung der Fuchsjagd abstimmen lassen   11.01.2018

Die Fuchsjagd bleibt in Großbritannien verboten. In dieser Legislaturperiode werde es im Parlament keine Abstimmung über eine Wiedereinführung der umstrittenen Treibjagd auf Füchse mit Hundemeuten geben, sagte Premierministerin Theresa May am Sonntag in der BBC. Damit rückt May von einem Wahlversprechen ab. Ihre konservativen Tories hatten vor der Parlamentswahl im Juni 2017 versprochen, das Parlament über eine Wiedereinführung der Fuchsjagd abstimmen zu lassen. Quelle: Umwelt-Panorama |mehr|

Kein Plastikmüllexport mehr nach China
Kein Plastikmüllexport mehr nach China

Chinas Importstopp von Plastikabfall ist ökologische Chance für Deutschland   10.01.2018

Anlässlich des Importstopps von Plastikabfall nach China appelliert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller an deutsche Hersteller, Händler und Entsorgungswirtschaft die damit verbundenen ökologischen und wirtschaftlichen Chancen zu nutzen: "China will zurecht nicht länger die Halde für unseren Wohlstandsmüll sein. Das Importverbot von Plastikabfall legt einen Finger in unsere Umweltwunde. Viel zu lange haben wir uns in Deutschland auf niedrigen Recyclingquoten ausgeruht und es uns mit der rohstoffvernichtenden Verbrennung leicht gemacht. Damit muss endgültig Schluss sein. Im Vorgriff auf das 2019 in Kraft tretende Verpackungsgesetz müssen jetzt Sortieranlagen und Recyclingkapazitäten ausgebaut werden. Die Bürger sind es leid, sich immer wieder anzuhören, dass für deutsche Hersteller und Händler Kunststoffrecycling zu schwierig ist. Das ist innovationsfeindlich und muss aufhören." Quelle: Presseportal |mehr|

Feuersalamander
Feuersalamander

BfN-Hilfe für heimische Amphibien vor „Salamanderfresser-Pilz“   10.01.2018

Die Ausbreitung des "Salamanderfresser-Pilzes" Bsal in Deutschland wird jetzt in einem Verbundprojekt erforscht. Zugleich werden im Projekt auch Maßnahmen zur Eindämmung seiner Ausbreitung erarbeitet. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördert das gemeinsame Vorhaben der Universitäten Trier und Braunschweig und der Biologischen Stationen der Städteregion Aachen und des Kreises Düren. Quelle: BfN |mehr|

Pflegeeinsatz am Mosbrucher Weiher am 20.01.2018
Pflegeeinsatz am Mosbrucher Weiher am 20.01.2018

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