Aktuelles rund um das Motto des NABU

 

             "Für Mensch und Natur"

 

    Jetzt wählen! Wer wird Vogel des Jahres 2023?   27.09.2023

Der Raubwürger ist eineer von fünf Kandidaten
Der Raubwürger ist eineer von fünf Kandidaten

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz) lassen den Vogel des Jahres wieder öffentlich wählen. Jeder und jede kann unter www.vogeldesjahres.de mitbestimmen, wer Jahresvogel 2023 wird. „Zuletzt haben bundesweit mehr als 143.000 Menschen bei der Wahl mitgemacht und mit dem Wiedehopf einen waschechten Baden-Württemberger zum Vogel des Jahres 2022 gekürt“, sagt der NABU-Vogelfachmann Stefan Bosch. „Es ist gut und wichtig, dass das Interesse an Naturschutz und der heimischen Vogelwelt so groß ist.“ |mehr|

 

Nosferatuspinnen weiter verbreitet als bisher bekannt  22.09.2022

Nosferatuspinne
Nosferatuspinne

Die Nosferatuspinne kommt bei uns fast ausschließlich in Gebäuden vor. In Deutschland wurde die Art erstmals 2005 in Freiburg im Breisgau entdeckt. Bis Sommer 2022 waren im NABU-naturgucker immerhin bereits rund 500 Beobachtungen registriert – zwei Wochen nach Start des NABU-Aufrufs sind es nun fast 16.000. Vom großen Echo zeigt sich NABU-Experte Dr. Roland Mühlethaler angenehm überrascht: „Das Thema hat bei den Medien ebenso gezündet wie beim Publikum. Ein Grund ist neben der eindrucksvollen Größe sicher die Nähe der Art zum Menschen. Dazu kommt noch ein gewisser Gruselfaktor, die Benennung nach einem Stummfilm-Vampir regt zusätzlich die Phantasie an.“ |mehr|

 

          Je bunter, desto gefährdeter 18.09.2022

Java-Buschelster im Zoo Prag
Java-Buschelster im Zoo Prag

Auf der indonesischen Insel Java leben mindestens 75 Millionen Vögel als Haustiere in Käfigen; von manchen Arten wie der Java-Buschelster (Cissa thalassina) oder der Schwarzflügelmaina (Acridotheres melanopterus) existieren inzwischen mehr Tiere in Gefangenschaft als in freier Natur. Und Java ist nur ein Land von vielen, in denen Wildvögel massenhaft gehalten werden. Rebecca Senior von der Durham University und ihr Team haben nun einen Zusammenhang zwischen der Färbung von Singvögeln und ihrem Aussterberisiko ermittelt, wie sie in »Current Biology« darlegen: Je bunter und einzigartiger eine Art gefärbt ist, desto höher ist ihr Aussterberisiko. |mehr|

Quelle: Spektrum.de

 

      Protest in Berlin am Tag des Amazonas   06.09.2022

#StopBrazilsGenocide  - Aufschrift der Regenschirme
#StopBrazilsGenocide - Aufschrift der Regenschirme

Am Montag, dem 5. September, gingen Protestierende gemeinsam mit Olimpio Guajajara und Alessandra Munduruku zum Tag des Amazonas vor dem Brandenburger Tor gegen die völkermörderische Politik Bolsonaros auf die Straße. Die beiden international bekannten indigenen Aktivist*innen, Survival International, die Arbeitsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) und andere Gruppen wiesen damit auf die besonders bedrohliche Lage für indigene Völker in Brasilien hin.|mehr|

Quelle: Survival

 

 Maulwürfe leiden stark unter der Hitze   04.09.2022

 

Toter Maulwurf
Toter Maulwurf

«Ihnen macht die große Hitze beziehungsweise der trockene Sommer sehr zu schaffen», erläutert Felicitas Rechtenwald, Artenschutz-Referentin beim Naturschutzbund Nabu. «Der Boden ist dann durch den ausbleibenden Regen so trocken, dass die Tiere, besonders die Jungen aus dem Vorjahr, keine Regenwürmer oder andere Insekten ausgraben können.»

Wenn dann die Jungtiere auf der Suche nach neuen Revieren abwandern, seien sie wegen Hungers langsamer als sonst. Sie könnten deshalb auch leichter von Fressfeinden ausgegraben und getötet werden oder verhungern schlicht. Aufgefressen werden die Tiere nicht, nur totgebissen, «da sie wohl nicht schmecken und ein sehr dichtes Fell haben», sagt Rechtenwald. |mehr|

Quelle: proplanta

 

    BW - Erneut Goldschakalnachwuchs    21.07.2022

Goldschakal: Zuwanderer aus dem asiatischen Raum
Goldschakal: Zuwanderer aus dem asiatischen Raum

Erneut Nachwuchs beim Goldschakal-Pärchen im Schwarzwald-Baar-Kreis: Laut Fotofallenbilder hat das Goldschakalpaar mindestens vier Welpen. Das ist nun bereits der zweite bestätigte Wurf. Im vergangenen Jahr war erstmals nachgewiesen worden, dass Goldschakale sich im Landkreis niedergelassen und Junge bekommen haben. Nach ersten Aufnahmen der Goldschakalfähe durch Wildtierkameras des FVA-Wildtierinstitutes, die auf einen Nachwuchs hindeuten, folgten am 20. und 21. Juni nun Fotos, die jungen Goldschakale direkt bestätigen. |mehr|

Quelle: DBBW

 

    Papageien erobern deutsche Großstädte   21.06.2022

Nur die Männchen tragen das namengebende Halsband
Nur die Männchen tragen das namengebende Halsband

Papageien sind exotische bunte Vögel, beheimatet meist dort, wo es warm ist. Doch die Tropentiere fühlen sich auch hierzulande wohl: Grüne und gelbe Papageien haben in vielen Großstädten Deutschlands Einzug gehalten. Halsbandsittiche (Alexandrinus manillensis) leben in Düsseldorf mitten in der Stadt. Ein Baum nahe der noblen Königsallee dient den Tieren als Nachtlager. In Köln an der Rheinpromenade werden die Tiere von Touristen bestaunt – entlang des Flusses gen Süden haben sie optimale Lebensbedingungen gefunden. Auch in Heidelberg nächtigen etwa tausend der Vögel nahe dem Hauptbahnhof in Bäumen. |mehr|

Quelle: SPIEGEL

 

 NRW kann staatliches Wildnisziel erreichen   13.06.2022

Wildnis im Anklamer Stadtbruch
Wildnis im Anklamer Stadtbruch

Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND und NABU veröffentlichten eine Studie, die das Potenzial für mehr Wildnis in Nordrhein-Westfalen aufzeigt. Demnach könnte die Landesregierung auf zwei Prozent der Fläche große Wildnisgebiete etablieren – und dies alleine auf Flächen der öffentlichen Hand. Die Naturschutzverbände fordern daher von der kommenden Landesregierung ein größeres Engagement, um das Zwei-Prozent-Wildnisziel der Bundesregierung zu erreichen. CDU und die Grünen sollen dies bereits in den laufenden Sondierungsgesprächen berücksichtigen.

 

Wildnisgebiete sind mindestens 1.000 Hektar große, zusammenhängende Räume, in denen sich Natur frei von menschlichen Einwirkungen entwickeln darf. Bis 2020 sollte nach dem Willen der Bundesregierung auf mindestens zwei Prozent der Landesfläche Wildnis entstehen dürfen. Eine Länderumfrage aus dem letzten Jahr deckte auf, dass bisher mit 0,6 Prozent nicht einmal ein Drittel davon erreicht ist. Nordrhein-Westfalen ist im Bundeslandvergleich Schlusslicht: hier darf die Natur nur auf 0,19 Prozent der Fläche (6.330 Hektar) ihren eigenen Lauf nehmen; nämlich in der Kernzone des Nationalparks Eifel. |mehr|

Quelle: Wildnis in Deutschland

 

     Indigene verlangen Rückkehr in ihre Dörfer   05.06.2022

Vertriebene Jenu Kuruba-Frau
Vertriebene Jenu Kuruba-Frau

Indigene Völker, die im berühmten Nagarhole-Nationalpark leben und die nach Angaben der Behörden freiwillig aus dem Reservat umgesiedelt wurden, sind in Wirklichkeit gewaltsam vertrieben worden, wie eine Untersuchung von Fridays for Future Karnataka und anderen ergab.

 

Die gewaltsamen Vertreibungen werden hauptverantwortlich von der indischen Forstbehörde durchgeführt, aber die Naturschutzorganisation Wildlife Conservation Society (WCS) unterstützt sie. Die Organisation besteht darauf, dass es sich um „freiwillige Umsiedlungen“ handelt, von der die indigene Bevölkerung, die laut WCS in ständiger Angst vor den Wildtieren im Wald lebte, profitiert. |mehr|

Quelle: Survival

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