Aktuelles rund um das Motto des NABU "Für Mensch und Natur"

 

Bartgeier
Bartgeier

Rettungsplan für bedrohte Geier-Arten   27.02.2017

Geier sind Aasfresser - und haben deshalb nicht nur ein Imageproblem. Immer wieder verenden die Greifvögel, weil sie Kadaver von vergifteten Tieren wie Hunden oder Schakalen fressen. Zudem hat sich ihr Lebensraum sehr verkleinert, besonders stark in Asien und Afrika. Ein Aktionsplan soll nun 15 stark bedrohte Geierarten in 120 Ländern vor dem Aussterben retten. Quelle: SPIEGEL online |mehr|

Fischotter
Fischotter

Otterabschuss in Österreich?   27.02.2017

Schon seit Jahren wird von einigen Fischern und Anglern in Österreich die Bejagung des Fischotters gefordert. Fischotter wären Fischereischädlinge und würden jährlich Schäden in Millionenhöhe verursachen. Die immer noch bedrohte Tierart breitete sich in Österreich und anderen europäischen Ländern dank vieler Naturschutzmaßnahmen langsam wieder aus. In weiten Teilen Österreichs ist die Art auch heute noch ausgestorben. Das Land Österreich ist laut der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU zum Schutz der Art und zur Wiederherstellung ihrer Lebensräume verpflichtet. Quelle: NuL |mehr|

(C) BMUB
(C) BMUB

Bauernregel Nr. 5   26.02.2017

Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind nach wie vor an vielen Orten zu hoch: An 28 Prozent der berücksichtigten Messstellen seien die Grenzwerte für den gesundheitsschädlichen Düngestoff überschritten worden, zitierte die "Neue Osnabrücker Zeitung" aus dem aktuellen Nitratbericht, den die Bundesregierung an die EU-Kommission übermittelte. In den vergangenen Jahren seien in Deutschland bei der Nitratbelastung "keine wesentlichen Veränderungen" erzielt worden, heißt es demnach in dem Regierungsbericht. |mehr|

Landschaft im Spessart
Landschaft im Spessart

„Freunde des Spessarts“ gründen Bürgerbewegung für den Nationalpark

Bürgerinnen und Bürger aus dem Spessart haben Anfang Februar die Bürgerbewegung „Freunde des Spessarts“ gegründet. Die Initiative setzt sich dafür ein, im Spessart einen Nationalpark zu schaffen. Unterstützerinnen und Unterstützer sind herzlich willkommen. Unter dem Motto „Unser Herz schlägt für einen Nationalpark im Spessart“ will die Initiative vor allem den fairen Dialog mit der Bevölkerung fördern, den sachlichen Informationsaustausch rund um das Thema Nationalpark unterstützen und sich so konstruktiv an der Nationalparkdebatte im Spessart beteiligen. Quelle: Wildnis in Deutschland |mehr|

Wolf – passt angeblich nicht in die bayerische Kulturlandschaft
Wolf – passt angeblich nicht in die bayerische Kulturlandschaft

Bayern: Die Politik dreht durch   25.02.2017

Mit etwas Glück werden wir im Sommer ein oder gar zwei Würfe von Wolfswelpen in Bayern begrüßen können. Im Nationalpark Bayerischer Wald und auf dem militärischen Übungsplatz Grafenwöhr sind in den letzten Monaten wiederholt jeweils zwei Wölfe miteinander beobachtet bzw. mit Fotofallen dokumentiert worden. Aber kaum wollen sich die ersten Wölfe im Freistaat niederlassen, laufen Politiker der Freien Wähler und der CSU bereits Sturm dagegen. Quelle: Wolfsite |mehr|

Schweighofer-Sägewerk in Sebes, Rumänien
Schweighofer-Sägewerk in Sebes, Rumänien

Rauswurf des Holzgiganten   25.02.2017

Das Forest Stewardship Council (FSC) hat bekannt gegeben die Zusammenarbeit mit Holzindustrie Schweighofer zu beenden. Der WWF begrüßt die Entscheidung als überfällig, aber richtig. Hintergrund des Rauswurfs aus dem FSC-System ist die anhaltende Kritik an dem österreichischen Unternehmen. Umweltschützer werfen Schweighofer seit Jahren vor, in Rumänien systematisch illegal geschlagenes Holz einzukaufen. „Der Rauswurf von Schweighofer ist ein wichtiges Signal an alle Unternehmen“, sagt Johannes Zahnen, Referent für Forstwirtschaft beim WWF Deutschland. „Wer die Prinzipien nachhaltiger Forstwirtschaft mit Füßen tritt, darf sich nicht mit einem Siegel schmücken.“ Quelle: WWF |mehr|

Fangfrischer Dorsch
Fangfrischer Dorsch

Landwirtschaftsminister Schmidt erlaubt Bruch der Dorsch-Schonzeit   24.02.2017

Die Dorschbestände in der westlichen Ostsee stehen wegen chronischer Überfischung vor dem Kollaps - doch die auf EU-Ebene vereinbarten Quotensenkungen und amtlich verordneten Schonfristen in der Laichzeit hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) nun vom Tisch gewischt, wie die Umweltschutzorganisation WWF am Montag kritisierte. Schmidt genehmigte demnach die Fischerei auf Scholle in genau jenen tiefen Bereichen, in denen sich momentan die fortpflanzungsfähigen Dorsche zum Ablaichen sammeln. Quelle: Umwelt-Panorama |mehr|

Das Grundwasser ist zu sehr durch Düngung belastet
Das Grundwasser ist zu sehr durch Düngung belastet

Bundestag ermöglicht strengere Dünge-Richtwerte

24.02.2017

Deutsche Landwirte müssen bald strengere Vorschriften für das Düngen von Äckern einhalten. Am Donnerstag hat der Bundestag das Düngegesetz entsprechend geändert, der Bundesrat muss noch zustimmen. Bereits am Mittwoch war die Düngeverordnung vom Bundeskabinett verabschiedet worden, obwohl es erst der Änderung des Düngegesetzes bedurft hätte. Die Verordnung soll die Belastung des Grundwassers durch zu viel Dünger vermindern, legt beispielsweise Obergrenzen für die Stickstoffdüngung in Gebieten mit kritischen Werten fest. Außerdem sollen vorgeschriebene Abstände von Feldern und Mastbetrieben zu Gewässern ausgeweitet werden. Quelle: ZEIT online |mehr|

Ein Waldkauz verdöst den Tag in seinem Tageseinstand
Ein Waldkauz verdöst den Tag in seinem Tageseinstand

NABU-Wanderung in das Reich der Vögel der Nacht

Die erste NABU-Wanderung des Jahres 2017 führt zu den Vögeln der Nacht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Jahresvogel gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald geworben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Bei dieser abendlichen Wanderung in das Reich der Vögel der Nacht werden die Teilnehmer nicht nur Interessantes über Eulen erfahren, sondern auch - mit ein wenig Glück - das Heulen des Waldkauzes und die urigen Balzrufe des Uhus hören. |mehr|

Papier- und Permanenttragetasche von Penny – Foto: Penny
Papier- und Permanenttragetasche von Penny – Foto: Penny

Penny-Märkte schaffen Plastiktüten ab   23.02.2017

Ab sofort gibt es keine Plastiktüten mehr bei Penny. Symbolisch übergaben heute Penny-Geschäftsführer Stefan Magel, NABU-Präsident Olaf Tschimpke und Grünen-Bundesvorsitzender Cem Ödzemir die letzte Tüte an Jelena Ebert, Leiterin eines Berliner Penny-Marktes. Bereits im Dezember 2016 hatte der Discounter den Bezug von Plastiktüten gestoppt, so dass seitdem nur noch die bereits produzierten Plastiktüten abverkauft werden. Je nach Lagerbestand des jeweiligen Marktes wird dies in den kommenden Wochen der Fall sein. Nun können Verbraucher zwischen einer Papiertragetasche für zehn Cent, einer Permanenttragetasche für 99 Cent sowie einer Baumwolltragetasche für 1,49 Euro wählen. |mehr|

Trocknendes Heu
Trocknendes Heu

Hendricks: "Bauern sind Getriebene der Agrarpolitik"

22.02.2017

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht die deutschen Landwirte in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage: "Die Bauern sind Getriebene der Agrarpolitik", sagte die SPD-Politikerin der "Neuen Westfälischen" (Donnerstagsausgabe). Sie wünsche sich, dass noch in diesem Jahr ein erster Schritt bei der Umschichtung der Agrarförderung erfolge. "Wir schichten bisher 4,5 Prozent der rein flächenbezogenen Fördergelder in Umwelt- und Tierwohlprogramme um, man dürfte aber schon jetzt bis zu 15 Prozent nach diesen Kriterien verteilen. Das sollten wir auch ab 2018 tun. Da zeigt sich der Landwirtschaftsminister aber noch hartleibig", kritisierte die Ministerin ihren Kabinettskollegen Christian Schmidt (CSU). Quelle: Umwelt-Panorama |mehr|

Ghiurghiului-Gebirge, Rumänien
Ghiurghiului-Gebirge, Rumänien

Neue Hoffnung für Rumäniens Urwälder   22.02.2017

Anfang der Woche erhielt die rumänische Ministerin für Wasser und Wald, Adriana Petcu, von der EuroNatur-Partnerorganisation Agent Green eine gewichtige Petition: Tausende Rumänen rufen die Regierung auf, private und kommunale Besitzer von Urwaldflächen mit Kompensationszahlungen zu entschädigen, wenn sie auf die Abholzung ihrer Wälder verzichten. Obwohl das rumänische Forstgesetz den Holzeinschlag in Urwäldern grundsätzlich verbietet, fallen auf privaten wie kommunalen Flächen nach wie vor die Bäume. Mit Ausgleichszahlungen zur Unterstützung der privaten und kommunalen Waldeigentümer würde die Regierung ein klares Signal setzen und dem Urwaldschutz endlich die nötige Priorität einräumen. Quelle: EuroNatur |mehr|

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