Aktuelles rund um das Motto des NABU "Für Mensch und Natur"

 

Mitstreiter des Monsanto-Tribunals
Mitstreiter des Monsanto-Tribunals

Monsanto symbolisch verurteilt   24.04.2017

Der US-Konzern Monsanto verletze durch seine Aktivitäten die Rechte der Menschen auf Gesundheit, Nahrung und eine intakte Umwelt. Zu diesem Ergebnis kamen fünf internationale Juristen, die im Rahmen des Monsanto-Tribunals die Rolle des Konzerns völker- und menschenrechtlich beurteilten. Das Monsanto-Tribunal ist eine symbolische Gerichtsverhandlung, organisiert von einer internationalen Gruppe von Umweltaktivisten. Sie konnten namhafte Juristen wie die ehemalige Generalanwältin des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda, die Senegalesin Dior Fall Sow, als Richter gewinnen. Quelle: Informationsdienst Gentechnik |mehr|

Kleingefleckter Katzenhai
Kleingefleckter Katzenhai

Erstmals Studie zu Hai- und Rochenarten in deutschen Meeren   24.04.2017

Eine neue Studie gibt erstmals umfassend Aufschluss über Vorkommen und Gefährdung von Haien, Rochen und Chimären in der deutschen Nord- und Ostsee: Zehn Arten gelten als etabliert, jedoch nur eine einzige Art, der Kleingefleckte Katzenhai, gilt derzeit als ungefährdet. Die Situation der Knorpelfischarten in den deutschen Meeren hatten Forscher der Universität Hamburg im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Abteilung Meeresnaturschutz, untersucht. Quelle: BfN |mehr|

Wolf MT6 mit Senderhalsband
Wolf MT6 mit Senderhalsband

Damit Wolf „MT6“ nicht umsonst gestorben ist   23.04.2017

Ein Jahr nach der Tötung des niedersächsischen Wolfes „MT6“ ziehen der NABU und der International Fund for Animal Welfare (IFAW) eine kritische Bilanz des Wolfsmanagements der Bundesländer, insbesondere im Umgang mit auffälligen Wölfen. Bis heute wurde nicht ausreichend untersucht, wodurch das auffällige Verhalten von MT6 ausgelöst wurde. IFAW und NABU fordern mehr Qualität, Transparenz und eine bessere Vernetzung im Wolfs-Monitoring von Bund und Ländern. |mehr|

Plenarsaal des Europarates
Plenarsaal des Europarates

Umweltverbände fordern mehr Kreislaufwirtschaft in der EU   23.04.2017

In Europa werden derzeit die wichtigsten Richtlinien der Abfall- und Kreislaufwirtschaftspolitik überarbeitet. Neben der EU-Kommission und dem EU-Parlament spielt vor allem der EU-Rat, in welchem die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten vertreten sind, eine zentrale Rolle. Die Umweltverbände Deutsche Umwelthilfe (DUH), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern in einem offenen Brief von der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, sich im EU-Rat mit Nachdruck für eine ambitionierte Kreislaufwirtschaft mit verbindlichen Regelungen zur Abfallvermeidung, Wiederverwendung und zum Ressourcenschutz einzusetzen. Quelle: DUH |mehr|

Hochbedrohtes Schuppentier in eingerolltem Zustand
Hochbedrohtes Schuppentier in eingerolltem Zustand

Die Räuber des Welterbes   22.04.2017

In fast der Hälfte aller UNESCO-Weltnaturerbestätten werden bedrohte Arten gewildert, wird illegal Holz geschlagen oder illegal gefischt. Bereits vierzehn Stätten stehen auf der Liste des Welterbes in Gefahr. Das zeigt die am Dienstag veröffentlichte WWF-Studie „Not for Sale“. Die Naturschutzorganisation ruft daher weltweit zur engeren Zusammenarbeit im Kampf gegen den illegalen Handel mit Tier- und Pflanzenarten auf. Die internationale Staatengemeinschaft dürfe nicht tatenlos dabei zusehen, wie Wilderer das Welterbe plündern und ausrauben, so die Warnung des WWF. Quelle: WWF |mehr|

Blick vom Alaska Highway auf den Kluane Lake
Blick vom Alaska Highway auf den Kluane Lake

Klimawandel lenkt Fluss um   22.04.2017

So wie die Sonne morgens aufgeht, konnten sich die Anwohner des Kluane Sees darauf verlassen, dass der Slims River stets frisches Wasser in ihr Heimatgewässer spülte. Seit vergangenen Sommer aber herrscht Unordnung: Der Kluane See wird kleiner und kleiner, Bootsanleger sind trocken gefallen, sie liegen nun hoch über dem Wasserpegel. Ursache des rapiden Wandels sei letztlich der globale Klimawandel, schreiben Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature Geoscience". Quelle: SPIEGEL online |mehr|

Wildschweine in Berlin; Foto: David Wiemer, Leibniz-IZW
Wildschweine in Berlin; Foto: David Wiemer, Leibniz-IZW

Wildes Herz: Städtische Wildschweine bevorzugen natürliche Nahrung   21.04.2017

Anders als vermutet kommen Wildschweine nicht nach Berlin, um dort Mülleimer zu plündern oder andere Nahrungsquellen aus menschlicher Herkunft zu nutzen. Im Gegenteil, auch Stadtschweine ernähren sich vorzugsweise von natürlichen Ressourcen. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), die von National Geographic und der Stiftung Naturschutz Berlin unterstützt wurde. Die ForscherInnen untersuchten Mägen von 247 Wildschweinen aus Berlin und dem Umland. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der wissenschaftlichen Zeitschrift „PLOS ONE“ veröffentlicht. Quelle: FVB |mehr|

Karibische Seekuh mit Kalb
Karibische Seekuh mit Kalb

Floridas Seekühen geht es super   21.04.2017

Wegen ihres Fleisches wurden sie über Jahrhunderte gejagt und ihr Lebensraum von Menschen verdrängt, was viele Seekuharten an den Rand der Ausrottung brachte – auch an den Küsten der USA. Selbst seitdem die Jagd verboten ist und sie unter strengem Artenschutz stehen, leben Floridas Manatis gefährlich: Die häufigste unnatürliche Todesursache unter den Säugetieren: Unfälle mit Motorbooten. Denn Manatis sind träge, grasen gerne in der Nähe von Stegen und Anlegern, sind in den trüben Gewässern gut getarnt und schwimmen nahezu lautlos im flachen Wasser.  Quelle: ZEIT online |mehr|

Die Botschaft ist eindeutig
Die Botschaft ist eindeutig

NGO kritisiert "Ausverkauf unserer Ernährung"

19.04.2017

Es geht um Weizen, Tomaten, Salate und Gurken: Rund 320 Patente auf Pflanzen wurden im Jahr 2016 bei der Weltpatentbehörde (WIPO) in Genf eingereicht. Das teilte die Initiative „Keine Patente auf Saatgut!“ mit. Mit ihrer Recherche will sie ihre Forderung untermauern, dass künftig keine Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen mehr erteilt werden. Unstrittig ist, dass gentechnisch veränderte Pflanzen (GVO) patentiert werden können. Das betrifft 230 der 320 bei der WIPO beantragten Patente. Es wurden aber auch 60 Patente für konventionell gezüchtete oder durch zufällige Mutation entstandene Pflanzen beantragt. Patente auf Getreide oder Gemüse aus herkömmlicher Züchtung bedeute den „Ausverkauf unserer Ernährungsgrundlagen“, kritisierte Christoph Then, Sprecher von „Keine Patente auf Saatgut!“ Quelle: Informationsdienst Gentechnik |mehr|

Jede Menge Plastikmüll
Jede Menge Plastikmüll

Deutschland bleibt Europameister: Berge aus Verpackungsabfall weiter auf Rekordniveau  20.04.2017

Mit mehr als 218 Kilogramm Verpackungsabfall pro Kopf und Jahr bleibt Deutschland weiterhin unangefochtener europäischer Spitzenreiter beim Anfall von Verpackungsabfällen. In Nachbarstaaten wie Italien werden 197 kg, in Frankreich 188 kg und in Dänemark 163 kg Verpackungsabfall produziert. In Deutschland läuft etwas gewaltig schief, denn die Bürgerinnen und Bürger werden in Supermärkten und Drogerien nicht nur zu Ostern mit Rekordmengen unnötiger Verpackungen zugemüllt. Dabei ergibt eine repräsentative Umfrage der Aris Umfrageforschung GmbH im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dass für mehr als drei Viertel der Befragten eine möglichst rohstoffschonende Herstellung von Produkten und die sparsame Verwendung von Verpackungsmaterialien eine sehr große Bedeutung haben. Quelle: DUH |mehr|

Charolais-Rinder im Rundstall des Weinfelder Hofes
Charolais-Rinder im Rundstall des Weinfelder Hofes

Großes Interesse an Hofbesichtigung 19.04.2017

Das Wetter war nicht durchgehend freundlich, der geplante Weideauftrieb der Ziegen am Weinfelder Maar zudem bereits abgesagt, und dennoch kam eine große Gruppe Interessierter zur Hofbesichtigung des Partnerbetriebes Naturschutz „Weinfelder Hof“, Mehren. Sie bereuten ihr Kommen nicht. Nicht nur der im Landkreis Vulkaneifel einmalige Rundstall traf auf großes Interesse, wie die Nachfragen zum Vortrag des Hausherren Leo Kordel bewiesen. Auch im Viehbestand gab es entscheidend Neues zu verzeichnen. Alle Tiere des Bestandes werden künftig als Mutterkuhherde gehalten. Für die deswegen verkauften Milchkühe waren mit Pinzgauern und Charolais-Rindern zwei bisher am Weinfelder-Hof bisher nicht gehaltene Rinderrassen hinzugekommen. |mehr

Wollschweber beim Blütenbesuch
Wollschweber beim Blütenbesuch

Nanu, was schwirrt denn da?   19.04.2017

Für viele Menschen ist Freizeit fest mit Flucht und Ferne verbunden: Man sucht die Abwechslung, will etwas anderes sehen, einen Perspektivenwechsel erleben. Daran ist nichts falsch - nur dass man dafür prinzipiell nicht reisen muss. Beeindruckende Natur-Erlebnisse hat man, wenn man sich auf die Details unserer Umwelt intensiver einlässt als normalerweise. Dass klappt auch im Park, der Aue, dem Stadtwald oder im eigenen Garten. Man muss sich nur das ganz genau ansehen, was man normalerweise ignoriert. Quelle: SPIEGEL online |mehr|

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