Aktuelles rund um das Motto des NABU "Für Mensch und Natur"

 

Alter Buchenwald
Alter Buchenwald

Forschungsprojekt zur Zukunft der Wälder startet

23.07.2017

Der NABU und das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) haben in Zusammenarbeit mit zwei Forschungspartnern ein bundesweit einmaliges Forschungsprojekt gestartet. Mit dem „Gläsernen Forstbetrieb“ wollen sie über sechs Jahre erforschen, wie sich verschiedene Maßnahmen der Waldbewirtschaftung auf Ertrag, Stabilität und Naturschutz auswirken. Dazu stellen die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und der Landesbetrieb Forst Brandenburg mehr als 1.000 Hektar Wald für Forschungszwecke zur Verfügung. Die beiden Gebiete liegen im nördlichen Brandenburg, in der Nähe von Gollin sowie am Wittwesee bei Rheinsberg. Quelle: Sonnenseite |mehr|

Besenderte Wölfe geben Aufschluss über ihre Wanderungen
Besenderte Wölfe geben Aufschluss über ihre Wanderungen

Wolfsbestand im westlichen Polen wächst weiter   23.07.2017

Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Wolfsrudel im westlichen Polen und nahe der Grenze zu Deutschland weiter angestiegen. Das belegen die Ergebnisse des vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) und der Naturschutzstiftung EuroNatur finanzierten Wolfsmonitorings, das die polnische Naturschutzorganisation Association for Nature Wolf (AfN Wolf) durchführt und zu dem nun ein aktueller Bericht vorliegt. Quelle: EuroNatur |mehr|

Katze im Lauerversteck
Katze im Lauerversteck

Sachsen-Anhalt bereitet Kastrationspflicht für Katzen vor   22.07.2017

Katzenbesitzern in Sachsen-Anhalt droht die Zwangskastration ihrer Haustiere: Nach Plänen der Landesregierung soll mit einer Kastrationspflicht für frei laufende Katzen, die sich auch zeitweise im Freien aufhalten, gegen die Ausbreitung Tausender Streuner in den Städten und auf dem Land vorgegangen werden, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe). Konkret plant das Umweltministerium unter Claudia Dalbert (Grüne) demnach, Landkreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit einzuräumen, einen lokalen Kastrationszwang zu verordnen. Quelle |Umwelt-Panorama |mehr|

Sortiment Getränkedosen im Kühlschrank
Sortiment Getränkedosen im Kühlschrank

Deutsche Umwelthilfe geht rechtlich gegen Recyclinglüge vor   22.07.2017

Stahl und Aluminium aus Getränkedosen können nicht unendlich oft ohne Materialverluste recycelt und im Kreislauf geführt werden. Dies ist das Ergebnis wissenschaftlicher Recherchen der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Beim Recycling von Getränkedosen kommt es zu Metallverlusten, die bis zu zehn Prozent pro Recyclingvorgang betragen können. Werbeslogans des deutschen Lobbyverbandes der Getränkedosenhersteller „Forum Getränkedose“ sollen Verbrauchern jedoch den Eindruck eines unendlichen Recyclingkreislaufs vorgaukeln. Durch falsche Aussagen, wie zum Beispiel „egal wie häufig die Metalle recycelt werden, es geht kein einziges Gramm des wertvollen Rohstoffes verloren“, werden Verbraucher gezielt getäuscht. Auch Aussagen, Getränkedosen seien „unendlich recyclebar“ und könnten „immer wieder für jeden möglichen Einsatzzweck verwendet werden“, sind falsch. Quelle: DUH |mehr|

Wildhüter in der Savanne Afrikas
Wildhüter in der Savanne Afrikas

Das stille Sterben   21.07.2017

Den Silwa aus Nicaragua, Jennifer Albacite von den Philippinen, der Kolumbianer Orlando Olave oder Jules Kombi Kambale aus der Demokratischen Republik Kongo – Namen, die wahrscheinlich nur sehr wenige Menschen hier zu Lande kennen. Sie gehören zu den rund 200 Umweltschützern, die 2016 in 24 Ländern weltweit getötet worden sind, weil sie sich gegen die Interessen von Bergbau, Landwirtschaft oder Holzindustrie gestellt haben oder Tiere vor Wilderern schützen wollten. Es ist ein trauriger Rekord, den die Nichtregierungsorganisation "Global Witness" zusammengetragen hat. Die Toten sind aber wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs, denn in vielen entlegenen Regionen geschehen die Verbrechen, ohne dass sie richtig registriert werden. Und die Liste erfasst nur die extremsten Beispiele, in denen Menschen im wahrsten Sinn des Wortes mundtot gemacht wurden. Quelle: Spektrum.de |mehr|

Beschlagnahmte Fallen des Vogelfängers in Düren
Beschlagnahmte Fallen des Vogelfängers in Düren

4.000 € Strafe für Vogelfänger aus Düren/NRW   21.07.2017

Der Vogelfänger, den Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord im November 2016 in Düren (NRW) erwischt hatten, hat nun einen Strafbefehl des Amtsgerichtes Aachen erhalten: Er muss 100 Tagessätze á 40 € zahlen (4.000 €), der Strafbefehl ist rechtskräftig. Der Mann hatte in seinem Garten mehr als 21 Vogelfallen aufgestellt, 32 Singvögel, ein Turmfalke und ein Sperber wurden von Veterinäramt und Polizei sichergestellt. Die Strafe ist eine der höchsten, die in den letzten Jahren im Bereich Wilderei und Vogelfang in Deutschland verhängt wurden! Quelle: Komitee gegen den Vogelmord |mehr|

Wind- und Solarpark im Landkreis Donnersberg
Wind- und Solarpark im Landkreis Donnersberg

Windräder in Birkenfeld müssen bis zur endgültigen Gerichtsentscheidung stillgelegt werden   20.07.2017

Seit 2014 dauert der Rechtsstreit um die Windenergieanlagen (WEA) bei Dambach (Landkreis Birkenfeld) nun schon an. Nachdem sich der NABU zunächst die Zulässigkeit zu diesem Verfahren erstreiten musste, wurde am 30. März dieses Jahres erstmals in der Sache vor dem Verwaltungsgericht (VG) Koblenz verhandelt und die Genehmigung der drei WEA letztlich vom Gericht aufgehoben. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, wurden die Anlagen jedoch weiter betrieben. Nun hatte der NABU aber auch mit seinem erneuten Eilantrag vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Erfolg: Die Anlagen sind bis zum Abschluss des Verfahrens stillzulegen. |mehr|

Walmassaker auf den Färöer-Inseln
Walmassaker auf den Färöer-Inseln

TUI Cruises in der Kritik wegen Anlandungen auf den Färöer-Inseln nach Walmassakern   20.07.2017

Alljährlich finden überwiegend in den Sommermonaten auf den Färöer-Inseln nördlich von Großbritannien grausame Walmassaker statt. Alleine in den letzten zwei Monaten wurden über 700 Grindwale und andere Delfinarten bei Treibjagden auch in unmittelbarer Nähe des Anlandungshafen von Kreuzfahrtschiffen in der Inselhauptstadt Tórshavn blutig abgeschlachtet. Seit Sonntag hat eine Aktion auf Facebook dazu geführt, dass mehrere Hundert Tierschützer auf der Tui Cruises-Seite eine erhebliche Abwertung des Unternehmens herbeigeführt haben, weil Tui Cruises im Gegensatz zu anderen deutschen Kreuzfahrtunternehmen die Inselgruppe weiterhin anläuft. Etliche kritische aber sachliche Beiträge wurden von Tui Cruises gelöscht und Teilnehmer blockiert. Quelle: Presseportal |mehr|

Umstrittener Präsident Brasiliens Michel Temer
Umstrittener Präsident Brasiliens Michel Temer

Amazonas-Schutzgebiet soll kleiner werden   19.07.2017

Der umstrittene brasilianische Präsident Michel Temer will das Jamanxim-Schutzgebiet am Amazonas um mehr als ein Viertel verkleinern – das entspricht 350.000 Hektar. Wie brasilianische Medien berichten, legte er dem Kongress dafür einen Gesetzesentwurf vor. Regierungsgegner glauben, dass der wegen Korruptionsvorwürfen angeschlagene Präsident damit die Unterstützung von Parlamentariern erkaufen will. Quelle: ZEIT online |mehr|

Auch bei Vorhaben der Bundeswehr sind die Verbände zu beteiligen
Auch bei Vorhaben der Bundeswehr sind die Verbände zu beteiligen

Kein Sonderrecht für die Bundeswehr   19.07.2017

Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat in dem Klageverfahren des NABU gegen das Gefechtsübungszentrum Schnöggersburg die Klage aus formellen Gründen abgewiesen, jedoch gleichzeitig festgestellt, dass die Umweltverbände bei Vorhaben der Bundeswehr künftig von den Behörden beteiligt werden müssen. Die Entscheidung stärkt damit die Mitwirkungsrechte der Verbände. Gegenstand des Verfahrens war die militärische Übungsstadt, die derzeit in der Colbitz-Letzlinger Heide errichtet wird. Das Landesverwaltungsamt hatte für diese Übungsstadt eine interne Genehmigung erteilt, ohne vorher die Umweltverbände zu beteiligen. Auch die Bundeswehr hatte die Verbände nicht beteiligt. |mehr|

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