Aktuelles Region Daun
Mehlschwalbenerfassung in Daun u. Vororten

Die NABU-Gruppe Daun engagiert sich bei der Erstellung des Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR 2) und erfasst in diesem Jahr alle Brutvogelarten in den Ortslagen Daun, Neunkirchen, Steinborn und Waldkönigen. Um die Erfassungen der Ehrenamtlichen zu unterstützen, bitten wir um Mitteilung zu Vorkommen von Mehl- (in der Regel in Kolonien außen an Gebäuden) und Rauchschwalben (Kolonien meist in Tierställen) in den vorgenannten Ortschaften und umgebenden Höfen. Zur Schließung von Kenntnislücken sind auch Informationen für die Ortschaften Gemünden, Weiersbach, Üdersdorf, Pützborn, Ober- und Niederstadtfeld noch sehr willkommen.
Ebenfalls von großem Interesse sind Hinweise auf Vorkommen von Schleiereulen (Altbauten, Scheunen mit Einflugmöglichkeiten).
Besonders wertvoll sind Meldungen mit Angaben zur Art (Mehl-, Rauschwalbe oder Schleiereule), Anzahl der Nester (nur Schwalben) und Anschrift (Straße, Hausnummer, Ort), um Doppelerfassungen zu vermeiden. Die Ortsangaben dienen lediglich der internen Koordination, sie werden weder dauerhaft gespeichert noch weitergegeben.
Bitte helfen Sie der NABU-Gruppe Daun und melden Sie bekannte Vorkommen an den Projektkoordinator Dr. Christian Dietzen (E-Mail: [email protected], Tel.: 06592-984 3357).
Wer zudem Interesse an Nisthilfen für Schwalben hat oder an weiteren Informationen über ein schwalbenfreundliches Haus kann sich ebenfalls gerne bei uns unter [email protected] melden.
Wir freuen uns, auf Ihre Rückmeldungen!
Lesen Sie hierzu auch die Meldung "Schwalben halten Einzug an der Grundschule Daun".
Einladung zur Mitgliederversammlung NABU Daun
Bitte Terminänderung beachten!
Einladung zur Mitgliederversammlung
NABU Daun e.V.
Die Mitglieder der NABU-Gruppe Daun e.V. sind ganz herzlich zur diesjährigen Hauptversammlung eingeladen.
Sie findet statt am Freitag, 24.04.2026 um 18:00 Uhr
im Gemeindehaus Kradenbach.
Tagesordnung
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Bericht der Vorsitzenden
3. Aussprache zum Bericht der Vorsitzenden
4. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache zum Kassenbericht und Entlastung des Vorstandes
6. Redaktionelle Änderungen der Satzung des NABU Daun e.V.
7. Verschiedenes
u.a. ADEBAR2 - Zwischenbericht von Dr. Christian Dietzen über die
bereits erfolgten vogelkundlichen Erfassungen für den Atlas Deutscher
Brutvogelarten 2
Um 20:00 Uhr folgt der öffentliche Vortrag „Die Modell- Naturschutzstation Nord stellt sich vor“
Die Etablierung regionaler Naturschutzstationen ist mittlerweile im Landesnaturschutzgesetz verankert. Als eine von zwei Modell-Naturschutzstationen in Rheinland-Pfalz hat die Modell Naturschutzstation Nord am 1. Juli 2025 ihren Betrieb aufgenommen. Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Kooperationsprojekt, bei dem der Landkreis Vulkaneifel als Projektträger und stellvertretend für die Interessengemeinschaft „Modell Naturschutzstation Nord“ agiert. Diese setzt sich aus Kommunen, Landnutzern (Land- und Forstwirtschaft) sowie Naturschutzverbänden zusammen.
Dr. Hendrik Albrecht wird über die laufenden Arbeiten am Modellprojekt berichten sowie die ersten angelaufenen Projekte und Planungen vorstellen.
Im Anschluss an den Vortrag findet ein Gedankenaustausch statt und es werden Fragen beantwortet.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!
In eigener Sache 13.03.2026
Die Nutzer unseres Archivs werden es gemerkt haben: Aus techn. Gründen waren nicht mehr alle verlinkten Seiten aufrufbar. Der Fehler wurde behoben. Das NABU-Archiv mit allen Meldungen der Jahre 2006 – 2026 funktioniert wieder. Zur Jahresübersicht des Archivs geht es hier.
Projekt ADEBAR 2 vorgestellt 01.02.2026
Als Auftakt der Veranstaltungsreihe 2026 stellte der Ornithologe Dr. Christian Dietzen das Projekt „Atlas Deutscher Brutvogelarten 2“ (ADEBAR 2) vor. In seinem Vortrag ging der Referent auf die Notwendigkeit der Erfassung der Brutvogelarten ein und erläuterte die Methodik der anzuwenden Erfassungsweise. Der Beitrag kann als pdf hier heruntergeladen werden.
Veranstaltungen 2026
Alle, die Interesse an der Natur haben, sind zu unseren Informationsveranstaltungen und Wanderungen herzlich eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist teilweise begrenzt. Eine Anmeldung ist daher erforderlich unter info@nabu-daun.de mit Angabe zur Veranstaltung.
Wir freuen uns, auf Ihr Kommen!
Änderungen und außerplanmäßige Veranstaltungen werden im Internet unter www.nabu-daun.de bekannt gemacht.
Wir starten unser Veranstaltungsprogramm
Donnerstag, 29.01.2026, Bürgerhaus Kradenbach, 19:00 Uhr;
Einführungsveranstaltung - „Atlas Deutscher Brutvogelarten 2“ (ADEBAR 2) – Dr. Christian Dietzen
Atlaskartierungen liefern wichtige Informationen zu Verbreitung und Beständen von Tier- und Pflanzenarten. Bundesweit soll bis einschließlich 2029 ein Atlas der deutschen Brutvogelarten erarbeitet werden. Dabei handelt es sich um ein groß angelegtes Ehrenamtsprojekt, d. h. Ehrenamtliche erfassen auf den festgelegten Kartierungseinheiten welche Vogelarten wie häufig vorkommen. Diese Informationen werden benötigt z. B. für Planung von Artenschutzprojekten, für Aktualisierungen der Roten Liste, für Vogelschutzberichte und vieles mehr.
Auf der Einführungsveranstaltung wird der Ornithologe Dr. Christian Dietzen (Daun), die Methodik erläutern und Hintergrundinformationen präsentieren.
Im Anschluss können sich Interessierte an der Mitarbeit bei der Bearbeitung einer Teilfläche im Bereich Daun–Dockweiler–Neunkirchen durch die NABU-Gruppe Daun beteiligen, die im Frühjahr-Sommer mit gemeinschaftlichen Erfassungsexkursionen unter Anleitung von Dr. Dietzen durchgeführt werden soll.
* Termine, für die sich anschließenden örtlichen Erhebungen bzw. quantitativen Erfassungen zwischen Februar und Juli, werden an Interessierte jeweils kurz vorher mitgeteilt. Die räumliche Lage der Erhebungen liegt im Bereich Daun–Waldkönigen–Dockweiler–Neunkirchen.
Wehr am Sangweiher wird ertüchtigt 28.10.2025
Der Präsident der SGD-Nord, Wolfgang Treis, übergibt den Förderbescheid an die NABU-Daun Vorstandsmitglieder Anne Ruth Windscheif und Georg Möhnen.
Groß war vor einigen Jahren das Entsetzen als der Sangweiher von heute auf morgen komplett ausgelaufen war. Eine Katastrophe für die Lebewesen im Wasser, deren Lebensraum regelrecht weggelaufen war, wie auch für die abertausend Kleinstlebewesen im Boden unter der Wasserfläche. Ihr Lebensraum backte unter der heißen Sonneneinstrahlung zu einer lebensfeindlichen, undurchdringlichen harten Schicht zusammen. Ursache waren Fehler bei dem über 30 Jahre zurückliegenden Bau des Wehrs.
Als Sofortmaßnahme gelang es, den Schieber des Wehrs so weit abzusenken, dass sich das Wasser wieder zu der heutigen Höhe aufstauen konnte. Allerdings ließ sich die Wasserhöhe nicht mehr mit dem Schieber im erforderlichen Maße regulieren. Genau dies aber – große Schlickflächen im Frühjahr und Herbst zur Zugzeit für die Watvögel durch Absenken des Schiebers und eine große Wasserfläche während der übrigen Zeiten für die Wasservögel durch Hochfahren des Schiebers – war von größter Bedeutung für die Vogelwelt des Sangweihers.
Die NABU-Gruppe Daun bemühte sich in der Folgezeit um eine Verbesserung. Die Voraussetzung, diese Verbesserung zu schaffen, übergab der Präsident der SGD-Nord Wolfgang Treis den Vorstandsmitgliedern Anne-Ruth Windscheif und Georg Möhnen als Vertreter der NABU-Gruppe Daun in Form eines Bewilligungsbescheids über Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von rund 29.500 €. Zeitig im kommenden Frühjahr soll die Ertüchtigung des Wehres vorgenommen werden.
Die NABU-Gruppe Daun freute sich darüber hinaus über eine Vergrößerung des NSG Sangweiher. Mit Hilfe des Flächenmangements der Bodenordnung in Verbindung mit Ersatzzahlungen des Umweltministeriums
war die geschützte Fläche vergrößert und 2014 eigentumsmäßig neu geordnet worden. Waren in der alten Rechtsverordnung von 1983 15,57 ha schutzbedürftige Fläche als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen worden, umfasst die neue Verordnung vom April 2025 nunmehr 49,17 ha.
Die Entwicklung am Sangweiher zeige durch das Zusammenspiel von engagiertem Ehrenamt, fachlicher Begleitung und staatlicher Unterstützung beispielhaft wie erfolgreicher Naturschutz funktioniere hob der SGD-Präsident in seinem Grußwort hervor.
2025 wurde das Naturschutzgebiet auf rund 50 ha vergrößert
Pilzkundliche Wanderung am 26.10.2025
Bei einer zurückliegenden Pilzexkursion
Herbstzeit ist Pilzezeit.
Pilze gibt es zu allen Jahreszeiten, zudem in einer Fülle von Formen, Farben und Größen. Vor allem sind sie Rätselwesen, die von der Wissenschaft näher den Tieren als den Pflanzen zugeordnet werden. Wesentlich bedeutsamer als ihr Anteil an der Ernährung des Menschen
ist jedoch ihre Bedeutung für die Natur. In diese Wunderwelt der Pilze wird der Pilzsachverständige der Arbeitsgemeinschaft für Pilzkunde Vulkaneifel (AVP), Klaus Rödder, Kradenbach, einführen.
Treffpunkt Wanderparkplatz an der L68 (s. Karte unten), von Daun kommend ca.100 m vor dem Dockweiler Kreisel (Navi-Adresse: Parkplatz, 54552 Dockweiler / Koordinaten: 50.24661, 6.79531) um 10.00 Uhr; Dauer ca. 2 Stunden
Alle, die Interesse an der Natur haben, sind zu den Wanderungen herzlich eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist daher erforderlich unter [email protected] mit Angabe zur Exkursion.
Wir freuen uns, auf Ihr Kommen!
Schwalbenfreunde ausgezeichnet 14.09.2025
Bei Familie Spiegel aus Meisburg sind Schwalben willkommen. Sie kreisen jedoch nicht nur über Haus und Hof, sondern haben auch eine Vielzahl von Nestern am Wohngebäude gebaut. Daher hat sich Andrea Spiegel beim NABU-Bundesverband um eine NABU-Plakette für Ihr „Schwalbenfreundliches Haus“ beworben.
Die Vorsitzende der NABU-Gruppe Daun Anne-Ruth Windscheif und die Vorstandsmitglieder Rosemarie Schmidt (im Bild links) und Georg Möhnen (im Bild rechts) überreichten nun der Familie Spiegel die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, dazu auch den Aktionsleitfaden über Sommerboten und Glücksbringer. Auch eine weitere Anerkennung des NABU in Form einer dauerhaften Nisthilfe aus Holzbeton nahm Familie Spiegel gerne entgegen.
Viel Nützliches und Interessantes zum Thema Schwalben und schwalbenfreundliches Haus gibt es |hier|.
Die Vogelwelt am Jungfernweiher bei Ulmen
Exkursion
Der Jungfernweiher wurde 2006 als Vogelschutzgebiwet (VSG)
ausgewiesen. Die Größe des VSG beträgt 33 ha.
Der Jungfernweiher ist vor allem während der Zugzeiten im Herbst interessant. Ornithologe, Dr. Christian Dietzen, wird die Vogelwanderung leiten. Erfahrungsgemäß dauert die Runde 3-4 Stunden.
Treffpunkt: 13.09.2025, Ulmen hinter dem Campingplatz, 09:00 Uhr
SOMMERFEST 2025 - NABU Gruppe Daun
Beim Sommerfest geht es stets locker und gesellig zu
Sehr geehrtes Mitglied!
Wir laden Sie hiermit ganz herzlich ein zu unserem traditionellen Sommerfest in der Hasbachhütte bei Daun-Rengen.
Es findet statt am Sonntag, 17. August 2025 ab 14 Uhr. Ende offen.
Unser Treffen findet bei jeder Witterung statt. Da unsere Hütte sehr klein ist, wird sich alles im Freien vor der Hütte abspielen.
Neben Gesprächen in geselliger Runde bzw. am Grill bieten wir handwerkliche und spielerische Programmpunkte für Groß und Klein an. Eine kleine Wanderung im Hasbachtal ist ebenfalls angedacht.
Besonderer Hinweis: Es sind nur wenige Sitzmöglichkeiten vorhanden. Alle Teilnehmer müssen daher für eigene Sitzmöglichkeit sorgen, ebenso für Gläser, Teller, Besteck usw.
Für Grillgut und Getränke sorgt unser NABU-Team. Kuchen- sowie Salatspenden sind herzlich willkommen. Zur Koordinierung der Spenden diese bitte bei der Anmeldung mitteilen.
Um die Menge des zu besorgenden Grillgutes sowie die der Getränke kalkulieren zu können, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen bis zum 12.August 2025 an unsere NABU-Adresse i[email protected].
Wenn Sie das erste Mal zu unserem Sommerfest kommen wollen, worüber wir uns sehr freuen würden, hilft Ihnen die beigefügte Karte, den Weg zur Hasbachhütte zu finden. Sie zeigt den Weg von Rengen aus, am Lindenhof vorbei zur Hasbachhütte.
Siehe auch die nachfolgende Skizze.
Hetsche und Dürres Maar - mit anderem Blick erleben
Naturschutzgebiet Dürres Maar
Die NABU Gruppe Daun lädt zu einer Exkursion an das kleinste Eifelmaar, die Hetsche, und das benachbarte Dürre Maar ein.
Treffpunkt ist am 27.7.2025 um 10 Uhr auf dem Parkplatz an der K17, gegenüber dem Holzmaar (s.u.)
Renaturierungsmaßnahmen am Sammetbach und der Hetsche, die NABU Wiesen an der Sammet-Furt, ein Waldbiotop an der Sandgrube, Entbuschungsmaßnahmen am Dürren Maar wie auch vieles andere werden unterwegs betrachtet.
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt und dauert etwa 2 Stunden.
Die Leitung der Exkursion übernimmt unser NABU-Mitglied Sepp Wagner.
Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 25.07.2025 unter [email protected] an.
Wir freuen uns, auf Ihr Kommen.
Wie wird schmutziges Wasser wieder sauber???
Dauner Kläranlage im Liesertal
Mit diesem spannenden Thema eröffnet die NABU Gruppe Daun die Exkursions-Veranstaltungen 2025.
Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was mit dem schmutzigen Wasser aus unseren Haushalten, der Industrie und sonstigen Verunreinigungen passiert bzw. wie dieses wieder gereinigt wird? Außerdem werden Sie bei der Exkursion erfahren, wie aus Schlamm Wärme und Elektrizität hergestellt wird. Wenn Sie mit eigenen Augen sehen möchten, wie verschmutztes Wasser wieder sauber wird, dann sind Sie und Ihre Familie auf dieser Exkursion genau richtig!
Wir treffen uns am Sonntag, 29.06.2025 um 10:00 Uhr an der Abwasseranlage Daun ( L46 zwischen Daun-Gemünden und Daun-Weiersbach ). Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt und dauert etwa 1,5 Stunden.
Die Leitung der Exkursion übernimmt unser NABU-Mitglied Dirk Häp, der bei den Abwasseranlagen der Verbandsgemeinde Daun beschäftigt ist. Wir danken der Verbandsgemeinde Daun, dass Sie uns ermöglicht, diese Veranstaltung auf Ihrem Werksgelände durchzuführen.
Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 22.06.2025 unter [email protected] mit dem Betreff: “Anmeldung Exkursion Abwasseranlagen” an.
Wir freuen uns, auf Ihr Kommen.
Einladung zur Hauptversammlung 2025
Hiermit laden wir die Mitglieder der NABU-Gruppe Daun ganz herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein.
Sie findet statt am: Freitag, 11.04.2025, um 18:00 Uhr
im Gemeindehaus Kradenbach.
Es wird eine besondere Hauptversammlung werden. Es stehen wieder die Wahlen zum Vorstand für die nächsten vier Jahre an.
Wir haben diesmal einen Aufruf zur Mitarbeit mit angefügt und würden uns freuen, wenn der ein oder andere an der aktiven Mitarbeit bei uns interessiert wäre.
Tagesordnungspunkte:
1. Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden
2. Bericht des Vorsitzenden
3. Aussprache zum Bericht des Vorsitzenden
4. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache zum Kassenbericht und Entlastung des Vorstandes
6. Wahlen
Wahlleiter
Vorstand Vorsitzende
Stellvertretende Vorsitzende
Kassenwart
Schriftführer
Beisitzer
Naturschutzjugend, bisher nicht vorhanden
Zwei Kassenprüfer
7. Verschiedenes
Anschließend findet um 20.00 h der Vortrag „Vier Wochen durch Afrika“ statt. Unsere Mitglieder Marie Englert und Lydia Göbhardt berichten über eine Afrikareise.
Aufruf zur aktiven Mitarbeit
Es gibt ein Problem, das Ihnen wahrscheinlich bekannt ist und vor dem viele Organisationen und Vereine stehen:
Daher bitte ich Sie als Vorsitzender der NABU-Gruppe Daun um Unterstützung.
Unser Vorstandsmitglied Peter Felten hat mir vor einiger Zeit mitgeteilt, er habe aufgrund eines Hörsturzes Probleme, Gesprächen akustisch zu folgen. Er könne daher bei den anstehenden Neuwahlen nicht mehr als Schriftführer zur Verfügung stehen. Als Gründungsmitglied und Aktiver seit über 50 Jahren steht er für eine Einarbeitung gerne zur Verfügung. Eine Neubesetzung durch ein bisher nicht im Vorstand aktives Mitglied ist erforderlich, da alle Vorstandsmitglieder mit ihren Funktionen voll ausgelastet sind.
Die Aufgaben eines Schriftführers sind bekannt: Teilnahme an den Vorstandssitzungen (regelmäßig alle 2 Monate) sowie der Jahreshauptversammlung, dazu die Erstellung der erforderlichen Niederschriften mit anschließendem Versand per Rundmail als pdf an unsere Mitglieder. Bei den Vorstandssitzungen haben wir uns einen Zeitrahmen von 2 Stunden gesetzt, um ohne große Abschweifungen die Tagesordnung zügig abzuarbeiten. Es dreht sich also um insgesamt 7 Veranstaltungen an denen teilzunehmen und für die Niederschriften zu erstellen wäre. Ein sicherlich sehr überschaubarer und sogar kalkulierbarer Arbeits- und Zeitaufwand. Die Amtszeit beträgt 4 Jahre.
Neben dem Amt als Schriftführer hatte Peter Felten auch die Pflege unserer Homepage sowie die Öffentlichkeitsarbeit übernommen. Diese Aufgaben will er auch noch im neuen Vorstand fortführen. Allerdings würde nicht nur er sich freuen, wenn es Interessenten gäbe, die mal einfach in diese Arbeitsbereiche hineinschnupperten, um sie bei Interesse evtl. später zu übernehmen. Für beide Bereiche sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Bei der Pflege der Homepage reichen reine Anwenderkenntnisse. Wir nutzen ein selbsterklärendes Programm, bei dem jeder, der in seinem privaten Bereich einen PC nutzt und weiß, wie man den Text eines word-Dokumentes markiert, kopiert und in ein anderes word-Dokument einfügt, bereits die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Nutzen des Programms mitbringt.
„Tue Gutes und rede darüber“ von diesem bekannten Slogan lassen wir uns bei der Öffentlichkeitsarbeit leiten. Ob wir Tümpel anlegen, konkrete Pflegemaßnahmen in schützenswerten Gebieten durchführen oder solche Flächen aufkaufen, ob wir an den von uns als Bachpaten betreuten Bächen aktiv sind, ob wir in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen Nisthilfen für bedrohte Vogelarten an Hochspannungsmasten, Autobahnbrücken, oder Kirchen aufhängen, ob wir ausgediente Wasserhäuschen zu Fledermausquartieren umfunktionieren, ob wir uns für den Erhalt unserer einmaligen Vulkanlandschaft einsetzen - all dies versuchen wir möglichst publik zu machen. Nicht nur auf unserer Homepage, sondern auch über Presse und Rundfunk. Wer sich daher für den Bereich „Öffentlichkeitsarbeit“ interessiert, hätte hier jede Menge Möglichkeiten, kreativ tätig werden zu können.
Ich bitte Sie ganz herzlich zu überlegen, ob Sie nicht durch die Übernahme von Verantwortung einen ganz wichtigen Beitrag zum Funktionieren unserer Gruppe und somit auch für die Natur leisten könnten. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich auf direktem Weg mit mir in Verbindung setzen würden: [email protected] oder 06573/99836. Es wäre kein Sprung in´s kalte Wasser, denn wir stehen jedem zur Seite, der zur Übernahme aktiver Mitarbeit bereit wäre, bei allen Fragen gerne auch mit Rat und Tat.
Vielleicht möchten Sie aber auch „nur“ einen besseren Einblick in die Arbeit unserer Gruppe bekommen, um beurteilen zu können, ob es sich überhaupt lohnt, aktiv in unserer Gruppe mitzuarbeiten. Den besten Einblick erhalten Sie in unseren Vorstandssitzungen als Beisitzer ohne festgelegten Geschäftsbereich. Auch hier gilt: Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Es reichen Interesse an der Natur und die Bereitschaft sich zu engagieren, so, wie auch die jetzigen Vorstandsmitglieder vor Jahren begonnen haben, sich zu engagieren. Einfach mal dabei hocken und mit diskutieren.
Zum Schluss ein Wort zum Gendern. Ich habe in diesem Schreiben wie bisher die maskuline Benennung verwendet. Dies war aber kein Hindernis für die 6 weiblichen Mitglieder in unserem 13-köpfigen Vorstand, sich für die Natur zu engagieren. Es sollte auch keines für unsere übrigen weiblichen Mitglieder sein.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Wagner, Vorsitzender
Kurs: Obstbäume richtig schneiden
Das Erlernte kann nun praktisch umgesetzt werden
Obstbäume sind Kulturpflanzen und müssen geschnitten werden. Erfolgt dies nicht, vergreisen die Bäume, wie die Fachleute sagen. Die Anforderungen an den Schnitt sind unterschiedlich, je nachdem ob es sich z.B. um junge oder ältere Bäume handelt. Auch kann einiges beim Schnitt falsch gemacht werden, was den Ertrag verschlechtert. Alles, was erforderlich ist, um Obstbäume richtig zu schneiden, können interessierte Obstbaumfreunde in einem Schnittkurs erfahren. Referent ist Herr Thomas Schneider. Er ist nebenberuflich in der Pflege von Obst- und Großbäumen tätig. Für mehrere Bereiche ist er staatl. zertifiziert, so z.B. als Baumkontrolleur, Obstbaumwart, Sachkundiger Baum- und Habitatstrukturen oder auch für baumfachliche Baubegleitung.
Der Kurs findet statt am Samstag, 25.01.2025, um 09:00 Uhr im Eifeler Scheunencafé, Gillenfeld, Holzmaarstr. 33. Dort erfolgt bis ca. 12 Uhr eine Einführung in die theoretischen Grundlagen. Auch das Berücksichtigen vorhandener Baumhöhlen als potenzielle Brutplätze für höhlenbrütende Vögel oder Insekten wird besprochen.
Anschließend erfolgt die Fahrt mit eigenem Pkw nach Schalkenmehren. Nach der praktischen Einweisung vor Ort können unter Anleitung die erworbenen Kenntnisse an jungen und auch alten NABU-Obstbäumen bis ca. 16:00 Uhr erprobt werden. Rucksackverpflegung! Garten- oder Astscheren sowie weitreichende Astsägen bitte mitbringen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung bis zum 20.01.2025 an: [email protected]. Die Aufnahme in die Teilnehmerliste erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Zu- bzw. Absage erfolgt per Mail. Der Teilnehmerbeitrag je Person beträgt: 10 € NABU-Mitglieder; 25 € Nichtmitglieder. Überweisung nach Erhalt der Zusage bitte bis 22.01.2025 auf Kto. NABU-Daun, IBAN: DE 69 577 615 91 03 57 96 95 00 mit Verwendungszweck „Schnittkurs“.
Der Kurs findet bei jeder Witterung statt.
Pflegeeinsätze im Mosbrucher Weiher
Bitte beachten: Neue Arbeitsstelle!
Arbeitsstelle am 23.11.2024
Wunderseggen im NSG Mosbrucher Weiher
Mehrfach hat der NABU-Daun in den vergangenen Jahren zusammen mit Bürgern aus Mosbruch Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet (NSG) Mosbrucher Weiher durchgeführt. Dabei standen Maßnahmen im Mittelpunkt, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen der seltenen, im Mosbrucher Weiher noch in erfreulicher Anzahl vorkommenden Wundersegge führen. Eine der Lebensbedingungen der Wundersegge ist ausreichend Licht. Dies wird für die Wundersegge an vielen Stellen des Weihers immer weniger. Sträucher und Bäume beschatten inzwischen große Weiherbereiche und nehmen der Wundersegge zunehmend das lebensnotwendige Licht. Die Pflegemaßnahmen stehen im Zusammenhang mit dem EU Life-Projekt Moore der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz.
Nun wird die Arbeit fortgesetzt. Dazu hat ein Raupenmulcher bereits Vorarbeit geleistet und einige Bereiche gemulcht. Sträucher, die der Mulcher nicht schaffte oder wo er aufgrund der Geländebedingungen nicht arbeiten konnte, gilt es, noch zu entfernen. Das anfallende Material wird in einem Häcksler gehäckselt. Starke Äste, die zu dick für den Häcksler sind, werden an Ort und Stelle verbrannt.
Arbeitshandschuhe sowie Stiefel (!) sind unbedingt erforderlich, ebenso alte Kleidung wegen möglichen Funkenflugs. Astscheren sind hilfreich und Motorsägen sehr willkommen. Für Speis und Trank ist gesorgt. Der NABU-Daun freut sich über jeden Helfer und jede Helferin.
Treffpunkt: Samstag, 09. und 23.11.2024, ab 09:00 - 16:00 Uhr, Mosbrucher Weiher, Ende des Weiherquerweges, Hochkelbergseite oder am Feuer im Gebiet.
Arbeitseinsätze am Weinfelder Maar
Ein Teil der Ziegenherde am Pilatusfelsen
Zusammen mit dem Verband der Pflege- und Adoptivfamilien führt der NABU-Daun im Auftrag der Oberen Naturschutzbehörde auch in diesem Jahr wieder an 2 Samstagen Pflegemaßnahmen am Weinfelder Maar durch. Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der Realisierung des LEADER-Projektes „Dauner Maarlandschaft“. Für das Weinfelder Maar wurde als Zielsetzung des Projektes eine Annäherung an das Aussehen früherer Tage festgelegt. Diesem Ziel dient die Entbuschung bestimmter Hangbereiche wie auch die Beweidung mit Ziegen und Schafen. Von dem Offenhalten des Geländes profitieren lichtliebende Pflanzen, eine Vielzahl von Insekten und auch die seltene Schlingnatter. Auch das Maar selbst wird dadurch sichtbarer.
Bei den kommenden Arbeitseinsätzen wird die unterhalb der Arbeitseinsätze des vergangenen Jahres liegende Fläche nach 10 Jahren wieder entbuscht. Der obere Teil kann nicht maschinell bearbeitet werden, so dass Handarbeit gefragt ist. Das abgeschnittene Strauchwerk wird aus dem Gelände gezogen, um es dann in Erosionsrinnen und –gräben, die sich im Laufe der Zeit gebildeten haben, einzubauen. Verbrannt wird nur ein kleiner Teil.
Arbeit ist für Groß und Klein (!) vorhanden. Arbeitshandschuhe sind unbedingt erforderlich, wie auch alte Kleidung wegen möglichen Funkenflugs. Astscheren zum Zerkleinern des Strauchwerks sind günstig und Helfer mit Motorsägen ganz besonders willkommen. Die Akteure von NABU und der Pflege- und Adoptivfamilien würden sich über tatkräftige Unterstützung durch weitere Freiwillige freuen. Wie immer stehen Speis und Trank zur Verfügung.
Treffpunkt: 26.10. und 02.11.2024 ab 9:00 Uhr am Arbeitsplatz des Vorjahres.
Parken: Kleiner Parkplatz am Maarsattel; Alternative Anfahrt für Ortskundige: Wirtschaftstor am Winkelbachhang. Das üblicherweise verschlossene Tor wird für die Helfer geöffnet. Anfahrtskizze nachstehend.
Pilzkundliche Wanderung
Bei der Pilzwanderung 2022
Herbstzeit ist Pilzezeit. Dabei sind Pilze viel mehr als Steinpilz, Pfifferling und Champignon, die viele Menschen in die herbstlichen Wälder und Wiesen locken, um sie für den häuslichen Mittagstisch zu sammeln. Pilze gibt es zu allen Jahreszeiten, zudem in einer Fülle von Formen, Farben und Größen. Vor allem sind sie Rätselwesen, die von der Wissenschaft näher den Tieren als den Pflanzen zugeordnet werden. Wesentlich bedeutsamer als ihr Anteil an der Ernährung des Menschen ist jedoch ihre Bedeutung für die Natur. So helfen verschiedene Arten beim Abbau toter Materie und reichern den Boden mit Mineralstoffen an. Andere Arten leben als Parasiten von ihren Wirtspflanzen und schädigen sie dadurch. Wiederum andere gehen zum Vorteil für beide Seiten eine Symbiose mit anderen Pflanzen ein.
In diese Wunderwelt der Pilze wird der Pilzsachverständige der Arbeitsgemeinschaft für Pilzkunde Vulkaneifel (AVP), Klaus Rödder, Kradenbach, einführen. Welche Pilze der Sachverständige den Teilnehmern zeigen und erläutern wird, hängt in erster Linie vom Wetter ab. Es werden wahrscheinlich nicht die oben genannten bekannten Arten sein, die im Mittelpunkt der Wanderung stehen werden, sondern die weniger bekannten, dennoch nicht minder interessanten. Primäres Ziel ist nicht das Sammeln von Pilzen, sondern möglichst viel über Eigenarten, Lebensweise und Besonderheiten usw. der gefundenen Arten zu erfahren.
Treffpunkt: So., 29.09.2024, 10:00 Uhr, Wanderparkplatz an der B421, von Daun kommend ca.100 m vor dem Dockweiler Kreisel.
Alle, die Interesse an der Natur haben, sind zur Wanderung eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist daher erforderlich.
Kontakt: Klaus Rödder, Tel. 06592/7508
Vom Liesertal hinauf zum Emmelberg
Wasserbüffel im Liesertal
Der Lieserabschnitt zwischen der Üdersdorfer Mühle und Manderscheid zählt sicherlich zu den schönsten des gesamten Liesertals. Von der Brücke der L65 lieserabwärts bis nach Manderscheid durchschneidet keine weitere Straße das Liesertal. Auch führt keine Straße durch die Talaue entlang des Gewässers. Hasenberg auf der Trittscheider Seite und Emmelberg sowie Tellerley auf der Üdersdorfer Seite sind Zeugen des früheren Vulkanismus. Um zu vermeiden, dass die Talsohle verbuscht, wird sie landwirtschaftlich als Grünland genutzt. An einigen Bereichen übernimmt diese Aufgabe eine kleine Wasserbüffelherde. Vorbei an den Wasserbüffeln führt der Weg der Septemberwanderung der NABU-Gruppe Daun bis zum Schlundgraben. Durch diesen geht es bergauf zum Emmelberg und schließlich zurück ins Liesertal. Dort wird die Wanderung gewässerabwärts fortgesetzt bis zur zweiten Wanderbrücke. Auf dieser geht es über die Lieser und auf der anderen Lieserseite zurück zum Ausgangspunkt.
Bei der Wanderung wird ein Höhenunterschied von rund 100 m überwunden. Im Hinblick auf möglicherweise hohe Temperaturen bitte unbedingt auf genügend Flüssigkeit zum Trinken sowie auch auf festes Schuhwerk achten.
Treffpunkt: So.,08.09.2024, 10:00 Uhr, ehemaliger Nasslagerplatz auf der Trittscheider Seite hinter der Brücke der L65 (Üdersdorf-Trittscheid). Dauer der Wanderung ca. 2,5 Stunden.
Alle, die Interesse an der Natur haben, sind zur Wanderung eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt: Hans-Peter Felten; Tel. 06592/3163
Einladung zum Sommerfest 2024
Beim Sommerfest 2014
Die Mitglieder der NABU-Gruppe Daun sind ganz herzlich zum traditionellen Sommerfest in der Hasbachhütte bei Daun-Rengen eingeladen. Es findet statt am Sonntag, 28.07.2024 ab 14 Uhr. Ende offen.
Unser Treffen findet bei jeder Witterung statt. Da zudem die Hütte sehr klein ist, wird sich alles im Freien vor der Hütte auf der Arnikawiese abspielen. Wir hoffen, dass Petrus uns auch in diesem Jahr wohlgesonnen ist und uns weiterhin mit gutem Wetter erfreut. Neben Gesprächen in geselliger Runde bzw. am Grill ist bei Bedarf eine kurze Wanderung im Hasbachtal möglich.
Es sind keine Sitzmöglichkeiten vorhanden. Alle Teilnehmer müssen daher für eigene Sitzmöglichkeit sorgen, ebenso für Gläser, Teller, Besteck usw. Für Grillgut und Getränke sorgt der NABU. Kuchen- sowie Salatspenden sind herzlich willkommen. Zur Koordinierung der Spenden diese bitte bei der Anmeldung mitteilen.
Wir müssen die Menge des zu besorgenden Grillgutes sowie die der Getränke kalkulieren. Eine Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich. Anmeldungen bis zum 22.07.2024 an unsere NABU-Adresse [email protected] .
Wenn Sie das erste Mal zu unserem Sommerfest kommen wollen, worüber wir uns sehr freuen würden, hilft Ihnen die nachstehende Karte, den Weg zur Hasbachhütte zu
finden. Sie zeigt den Weg von Rengen aus, am Lindenhof vorbei zur Hasbachhütte. Sollten Sie dennoch Probleme haben, uns zu finden, lotsen wir Sie gerne vom Lindenhof aus. „Lotsenbestellung“
zusammen mit der Anmeldung.
Die Karte finden Sie als druckfähige pdf hier.
Bachpatentage 2024
Seit Jahren schon führen an den Projekttagen vor den großen Ferien der NABU-Daun, das Geschwister Scholl Gymnasium (GSG) Daun und das Forstamt Daun in Kooperation gemeinsame Bachpatentage durch. Sie werden am Pützborner Bach durchgeführt, über den der NABU-Daun die Patenschaft übernommen hat. Zudem ist der Pützborner Bach fußläufig von Daun aus zu erreichen.
In diesem Jahr wurden die mit den Bachpatentagen verbundenen Aktionen an einem Nebengewässer und auf NABU-eigenen Flächen auf der Gemarkung Neunkirchen durchgeführt. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen absolvierten 8 Schülergruppen jeweils 5 Stationen:
1. Gewässergüteuntersuchung und Kennenlernen der Bachlebewesen
2. Anlegen von Flachgewässern
3. Pflanzen von 8 Wildobstbäumchen
4. Erstellen von Insektennisthilfen
5. Kennenlernen verschiedener Vogelnisthilfen und deren Bewohner
Die Betreuer an den Stationen kamen vom GSG Daun und NABU-Daun. Der NABU stellte zudem das beim Basteln der Insektennisthilfen erforderliche Material wie auch die als Topfpflanzen gelieferten Bäume zur Verfügung. Das Forstamt Daun sponserte die Wildbratwurst und Getränke, die nach getaner Arbeit bei den Schülerinnen und Schülern sehr willkommen waren.
Einen Eindruck vom Ablauf der Bachpatentage erhalten Sie in der nachfolgenen Bildergalerie.
Zur Blütenvielfalt im Kirchweiler Rohr
Kirchweiler Rohr mt Sassenberg
Im Rahmen der Flurbereinigungsverfahren der Orte Kirchweiler und Hinterweiler konnte 2013 der NABU-Daun weitere Flächen wertvollen Grünlandes erwerben, das direkt an die unter Naturschutz stehenden Bereiche des 40 ha großen Naturschutzgebietes (NSG) Kirchweiler Rohr angrenzt. Mit weiteren Flächen, die in die Zuständigkeit der Forstverwaltung übertragen wurden, konnte so das NSG de facto vergrößert und arrondiert werden. Alle diese Flächen unterliegen heute der amtlichen Botopbetreuung und werden im Sinne des Naturschutzes nach dem Pflege- und Entwicklungsplan für das Kirchweiler Rohr bewirtschaftet und gepflegt.
Im Zuge der Umsetzung dieses Plans wurden u.a. zwei große Fichtenaufforstungen, die, wie zwei andere, die sich nach wie vor in privatem Besitz befinden, in diesem Grünlandbereich absolut fehl am Platze sind, gerodet. Auf den vegetationsfreien Rodungsflächen wurden mehrere Kleingewässer angelegt.
Arbeitszeit und –kraft sowie Geld investierte der NABU in das Entfernen von Unmengen eingewachsenen Maschen- und Stacheldrahtes auf seinen erworbenen Flächen sowie für eine sachgerechte Entsorgung eines schadstoffbelasteten, baufälligen ehemaligen Viehunterstandes.
In den Monaten Mai und Juni präsentiert sich das Kirchweiler Rohr als farbenfreudiges Blütenmeer. Je nach Standortbedingung blüht es blau, violett, rosa, gelb oder weiß. Dazu bildet das junge aufschießende Schilfröhricht einen schönen Farbkontrast zu den verwelkten Stängeln des Vorjahres. Hinzu kommen die bachbegleitenden alten Weiden mit ihrem jungen Grün sowie mächtige Seggenbulte.
Bei einer Wanderung um das Gebiet können sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von der Schönheit des Gebietes machen. Dazu erfahren sie unterwegs auch mehr über die interessante Entwicklung des Gebietes, das heute statt eines ursprünglich geplanten Freizeitsees eine Blütenvielfalt aufweist, die mit zu den schönsten im Landkreis Vulkaneifel zählt.
Treffpunkt: So., 16. Juni 2024, 10:00 Uhr, Hinterweiler, Ortsausgang Richtung Hohenfels, linke Straßenseite. Beginn des Kirchweiler Rohrs,
(s.u.)
Wanderstrecke: 4,2 km; Dauer: ca. 1,5 h
Alle, die Interesse an der Natur haben, sind zur Wanderung eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wohl aber passendes Schuhwerk und Kleidung.
Kontakt: Hans-Peter Felten; Tel. 06592/3163
Eine Bildergalerie vom Kirchweiler Rohr finden Sie hier.
Wanderung zum Buerberg
Buerberg im Frühling
Hoch überragt der Buerberg das Tal der Kleinen Kyll mit der Ortschaft Schutz. Es ist nicht nur das prägnante Aussehen dieses Vulkanberges, was ihn zu einem Highlight im Tal der Kleinen Kyll macht. Durch eine ehemalige keltische Fluchtburganlage auf dem Gipfel hat er eine besondere Bedeutung in kulturhistorischer Sicht. Die botanische Bedeutung ist nicht minder groß. Hier sind es die wertvollen Grünlandbereiche mit ihren großflächigen Feucht- und Magerwiesen. Aus deren Blütenvielfalt stechen die jetzt Ende Mai/Anfang Juli blühenden Orchideen hervor. Ein artenreicher Laubwald schließt sich zum Gipfel hin an.
Mehrfach konnte der NABU-Daun mit Unterstützung der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und dem Naturschutzfonds Vulkaneifel Grünlandflächen am Buerberg erwerben. Die EifelStiftung Kronenburg ermöglichte dazu jüngst den Erwerb eines reinen Fichtenwaldes. Dieser stellt derzeit noch einen Fremdkörper in dem ansonsten geschlossenen Laubwald dar und soll daher im Laufe der Zeit zu Laubwald umgewandelt werden.
Die Wanderung führt zu den in diesem Jahr erworbenen Grünlandflächen sowie zum Fichtenwald. Die weitere Nutzung des Grünlandes wie auch des Fichtenwaldes wird vor Ort erläutert. Natürlich sollen auch die Orchideen nicht zu kurz kommen.
Treffpunkt: 02. Juni 2024, 10:00 Uhr, Schutz, Wanderparkplatz am Buerbergweg (s.u.)
Dauer der Exkursion ca. 2 Stunden. Alle, die Interesse an der Natur haben, sind zur Wanderung eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt: Sepp Wagner, Tel. 06573/99836
Treffpunkt zur Buerbegrwanderung zum Download
Zu den Mondviolen auf dem Ernstberg
Die Mondviolen auf dem Ernstberg in voller Blütenpracht
Die erste Wanderung der NABU-Gruppe Daun im Jahr 2024 führt zu den Mondviolen auf dem Ernstberg. Der Ernstberg, mit fast genau 700 m der zweithöchste Berg der Eifel, wurde bereits 1978 als rund 100 ha großes Gebiet Naturschutzgebiet unter Schutz gestellt. Dadurch soll der Erhalt des Berges als alter Schichtvulkan gewährleistet und das Vorkommen der Mondviolen sichergestellt werden.
Alljährlich überzieht sich vornehmlich der Gipfelbereich des Berges mit einem zartvioletten Teppich an Mondviolenblüten. Es gibt nur wenige Stellen in der Vulkaneifel, an denen die Mondviolen derart flächendeckend vorkommen. Die Fruchtstände der Mondviolen – als Silberblatt bezeichnet – waren früher als dauerhafter Blumenschmuck häufig in vielen Wohnungen im Landkreis anzutreffen.
Treffpunkt: 26. Mai 2024, 10.00 Uhr, Parkplatz an der Schutzhütte am Ernstberg an der K 35 (Waldkönigen-Hinterweiler). Alle, die an der Natur Interesse haben, sind eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Dauer der Exkursion ca. 2 Stunden; Wanderstrecke ca. 2,5 km. Alle, die Interesse an der Natur haben, sind zu Wanderung eingeladen.
Kontakt: Hans-Peter Felten, Tel. 06592/3163
Eine neue Ziegenherde am Weinfelder Maar 03.05.2024
Die Nachzügler stoßen zur Herde.
Am 2. Mai wurde die Weidesaison am Weinfelder Maar eröffnet. Anders wie die Jahre zuvor, ist Familie Fries nun in das Naturschutzprojekt am Weinfelder Maar eingestiegen. Nachdem Familie Kordel über 10 Jahre lang die Beweidung des Gebietes übernommen hatte, hat sie nun aus betrieblichen Gründen die Bewirtschaftung der Maarhänge an den Betrieb von Udo Fries übergeben.
Gleich beim Auftrieb der farblich bunt gemischten Herde von Udo Fries ist auffallend, dass manche Tiere kleine Glocken am Hals hängen haben. Beim Klang der Glocken denkt man doch gleich an einen Almauftrieb. Schnell hat man die Glöckchen nicht mehr gehört und die rund 50 Burenziegen haben sich auf die Erkundungsreise durch das Gebiet begeben. Durch den reibungslosen betrieblichen Übergang wird in dem 2013 begonnen Beweidungsprojekt eine Kontinuität gewährleistet.
Etwas später im Jahr werden die Ziegen bei ihrer Rasenmähertätigkeit durch Bentheimer Schafe ergänzt.
Bitte beachten!
An dieser Stelle weisen wir erneut darauf hin, dass Hunde am Maar angeleint werden müssen. Für jeden Hundebesitzer sollte es als Tierfreund eine Selbstverständlichkeit sein, dass er seinen Hund nicht dort frei laufen lässt, wo eine Ziegenherde weidet. Mehrere Vorfälle der Vergangenheit belegen leider, dass dies nicht für jeden eine Selbstverständlichkeit ist. Lesen Sie dazu unsere Meldung Weinfelder Maar: Ziege vom Hund angefallen und Happy end für gebissenes Zicklein.
Ebenso selbstverständlich sollte es sein, dass die Ziegen nicht gefüttert werden.
Sehen Sie hier einige Bilder vom diesjährigen Weideauftrieb.
Einladung zur Hauptversammlung 2024
Die Mitglieder der NABU-Gruppe Daun sind ganz herzlich zur diesjährigen Hauptversammlung eingeladen. Sie findet statt am Freitag, 26.04.2024, 18:00 Uhr, im Gemeindehaus Kradenbach.
Es wird eine besondere Hauptversammlung werden, da an ihr zum ersten Mal die NABU-Landesvorsitzende Cosima Lindemann teilnehmen wird. Gelegenheit also, auch Fragen an die Landesvorsitzende zu stellen. Wir möchten gerne mit ihr ins Gespräch kommen und uns genügend Zeit dazu nehmen. Vom Vorstand werden wir die Themen nicht eingrenzen. Jedes Mitglied sollte die Gelegenheit haben, sein Anliegen vorzutragen. Dafür steht die Zeit nach der „offiziellen Hauptversammlung“ zur Verfügung.
TO
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Grußwort der NABU-Landesvorsitzenden Cosima Lindemann
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Aussprache zum Bericht des Vorsitzenden
5. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
6. Aussprache zum Kassenbericht und Entlastung des Vorstandes
7. Verabschiedung der Neufassung der Gruppensatzung
8. Nachwahl von Beisitzern
9. Verschiedenes
Anschließend offenes Gespräch mit unserer NABU Landesvorsitzenden Cosima Lindemann.
Um 20:00 Uhr folgt der öffentliche Vortrag „Lebensraum aus Menschhand“. Referent: Hans-Peter Felten
Lebensräume aus Menschenhand verdanken ihr Dasein dem Wirtschaften des Menschen. Die Lüneburger Heide ist ein deutschlandweit bekanntes Beispiel für einen solchen Lebensraum. Weitaus weniger bekannt sind die für den Landkreis Vulkaneifel typischen Lebensräume aus Menschenhand: Steinbrüche und Lavagruben. Wegen der vorausgegangenen massiven Landschaftszerstörung wird oftmals nur der mit ihnen verbundene Zerstörungsaspekt gesehen. Ihre Bedeutung für die Tier und Pflanzenwelt bleibt hingegen weitgehend unbekannt. Die Lebewesen, darunter oftmals seltene, oder gar Rote-Liste Arten, dieses besonderen Lebensraums, wird der Referent in seinem Vortrag vorstellen.
Satzungsentwurf zum Download hier.