Mosbrucher Weiher: Es geht weiter!

                     Mittagspause beim Pflegeeinsatz im November

Nach der erfolgreichen Freistellungsaktion der NABU-Gruppe Daun zusammen mit Bürgern aus Mosbruch am Kopf des Mosbrucher Weihers werden die Arbeiten jetzt mehr in der Weihermitte fortgesetzt. Es geht wieder darum, die fortschreitende Verbuschung zu verringern. Die abgeschnittenen Sträucher werden wie stets an Ort und Stelle verbrannt. 

 

Arbeit ist wieder für Groß und Klein (!) vorhanden. Arbeitshandschuhe und Stiefel sind unbedingt erforderlich, wie auch alte Kleidung wegen möglichen Funkenflugs. Astscheren zum Zerkleinern des Strauchwerks sind günstig und Helfer mit Motorsägen ganz besonders willkommen. Die Akteure vom NABU haben sich beim letzten Pflegeeinsatz sehr über die tatkräftige Unterstützung aus Mosbruch gefreut und würden sich auch diesmal freuen, nicht nur viele der bereits bekannten Gesichter wiederzusehen, sondern vielleicht auch noch einige neue Helfer oder Helferinnen begrüßen zu können.

 

Neuer Treffpunkt: Samstag, 17.12.2022 ab 9:00 Uhr an den Fahrzeugen am befestigten Weiherrundweg auf der zum Hochkelberg hin gelegenen Seite etwa im Bereich des Wasserhäuschens oder an den Feuern im Weiher.

 

Sehen Sie hier einige Bilder des Pflegeeinsatzes im November.

 

  Pflegemaßnahmen - Wundersegge im Mittelpunkt

                         Wunderseggen im Mosbrucher Weiher

Mehrfach hat die NABU-Gruppe Daun im Auftrag der Oberen Naturschutzbehörde in den vergangenen Jahren Pflegemaßnahmen im Mosbrucher Weiher durchgeführt. Sie werden nun im November fortgeführt. Wieder steht die seltene Wundersegge im Mittelpunkt der Arbeiten. Der Lebensraum der Segge, wie auch anderer lichthungriger Moorpflanzen, wird im Weiher vor allem durch die fortschreitende Verbuschung beeinträchtigt. Daher wurden in verschiedenen Weiherbereichen Sträucher abgeschnitten. Sie können nicht im Weiher verbleiben, sondern werden von hoffentlich vielen Helfern zu einem zentralen Feuer gebracht und an Ort und Stelle verbrannt.

 

Arbeit ist für Groß und Klein (!) vorhanden. Arbeitshandschuhe sind unbedingt erforderlich, wie auch alte Kleidung wegen möglichen Funkenflugs. Astscheren zum Zerkleinern des Strauchwerks sind günstig und Helfer mit Motorsägen ganz besonders willkommen. Die Akteure von NABU würden sich über tatkräftige Unterstützung durch weitere Freiwillige freuen. Wie immer stehen Speis und Trank zur Verfügung.

 

Sollten die Arbeiten nicht abgeschlossen werden können, gibt es eine Fortsetzung zwei Wochen später. Dies wird am Ende der Arbeiten festgelegt.

 

Treffpunkt: Samstag, 26.11.2022 ab 9:00 Uhr an den Fahrzeugen auf dem Weiherrundweg etwa in Weihermitte der zum Hochkelberg hin gelegenen Seite.

 

        Pflegemaßnahmen am Weinfelder Maar  

                                       Beim Pflegeeinsatz 2021

Zusammen mit dem Verband der Pflege- und Adoptivfamilien führt der NABU-Daun im Auftrag der Oberen Naturschutzbehörde auch in diesem Jahr wieder an 2 Samstagen Pflegemaßnahmen am Weinfelder Maar durch. Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der Realisierung des LEADER-Projektes „Dauner Maarlandschaft“. Für das Weinfelder Maar wurde als Zielsetzung des Projektes eine Annäherung an das Aussehen früherer Tage festgelegt. Dazu wird von Rodungsarbeiten übrig gebliebenes Strauchwerk vor Ort verbrannt. Ebenso wie die Beweidung mit Ziegen und Eseln dient dies zur Schaffung bzw. Offenhaltung von freien Bereichen. Von diesen profitieren lichtliebende Pflanzen, eine Vielzahl von Insekten und auch die seltene Schlingnatter.

 

Arbeit ist für Groß und Klein (!) vorhanden. Arbeitshandschuhe sind unbedingt erforderlich, wie auch alte Kleidung wegen möglichen Funkenflugs. Astscheren zum Zerkleinern des Strauchwerks sind günstig und Helfer mit Motorsägen ganz besonders willkommen. Die Akteure von NABU und Pflege- und Adoptivfamilien würden sich über tatkräftige Unterstützung durch weitere Freiwillige freuen. Wie immer stehen Speis und Trank zur Verfügung.

 

Treffpunkt: 29.10. und 05.11.2022 ab 9:00 Uhr am Dronketurm oder an den Feuern im Maarkessel.

 

Wegeskizze zum Parkplatz am Dronketurm.

 

    Einladung - Biodiversität durch landwirtschaftliche Nutzung

                             Glanviehherde am Sangweiher

Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Eifel lädt in Zusammenarbeit mit dem Vertragsnaturschutzberater des Landkreises Vulkaneifel, Torsten Weber, dem Weinfelder Hof, Familie Kordel, sowie dem Naturschutzbund Rheinland-Pfalz, Ortsgruppe Daun, Georg Möhnen und Dr. Christian Dietzen, alle Interessierte zur Exkursion ein etwa 2-stündigen Exkursion zum Vogelschutzgebiet Sangweiher ein.

 

Seit 2015 wird im Schutzgebiet eine Glanrinderherde des Weinfelder Hofs zur Biotoppflege eingesetzt. Neben Einblicken in die Kulturgeschichte der Landschaft und das LEADER-Projekt „Dauner Maarlandschaft“ wird unter dem Thema: „Biodiversität durch landwirtschaftliche Nutzung“ auf die im Gebiet wieder etablierte Beweidung und die damit wiedergewonnene Artenvielfalt eingegangen. Vertiefend werden die Möglichkeiten des Vertragsnaturschutzes, landwirtschaftliche Betriebe für ihre Beiträge zum Artenschutz finanziell zu honorieren, an den umliegenden Flächen erläutert.

 

Treffpunkt: Sonntag, 23. Oktober 2022, 10:00 Uhr, Parkplatz Apra-Norm

(Am Ende des Gewerbegebietes Mehren)

 

Eingeladen sind alle Interessierte, die Teilnahme ist kostenlos.

Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfohlen.

 Anmeldung unter: anne-ruth.windscheif@dlr.rlp.de

 

Ausgetrockneter Sangweiher erholt sich wieder 25.09.2022

  Es wird noch eine Zeit dauern, bis der Sangweiher wieder so viel Wasser hat.

Vor drei Wochen berichteten wir an dieser Stelle über den ausgetrockneten Sangweiher. Auch der SWR wurde auf den Sangweiher aufmerksam. Bis sein Wetterreporter Markus Bundt für das „Wetter“ in der SWR-Landesschau berichten konnte, hatten ergiebige Regenfälle die Situation etwas verbessert. Diese vierminütige Sendung ist in der ARD-Mediathek gespeichert. Anschauen können Sie sich auch hier.

  

   Pilzkundliche Wanderung   18.09.2022

                                      Steinpilz mit doppelter Kappe

Um Wissenswertes rund um das Thema Pilze geht es bei einer Pilzkundlichen Wanderung zu der die NABU-Gruppe Daun einlädt. Neben der ökologischen Bedeutung der Pilze für den Naturhaushalt erklärt Pilzsachverständiger Klaus Rödder den Teilnehmern, worauf beim Pilzesammeln zu achten ist und welche Arten auch von Anfängern leicht erkannt und gefahrlos gesammelt werden können. Wer Pilze zu Speisezwecken sammeln möchte, bringt bitte einen Korb und ein Messer mit. Im Anschluss werden die Funde besprochen und ggf. ungenießbare oder giftige Arten aussortiert.

 

Wegen den derzeit für Pilze ungünstigen Wetterbedingungen steht die Wanderung unter Vorbehalt. Sollte das trockene Wetter dauerhaft anhalten, muss die Wanderung ausfallen. Angemeldete Teilnehmer werden rechtzeitig informiert. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt. Erforderliche Anmeldung bei Klaus Rödder (Tel. 06592-7508)

 

Treffpunkt ist am 18. September 2022 um 10:00 Uhr der Wanderparkplatz an der B421, von Daun kommend ca.100m vor dem Dockweiler Kreisel.

 Extreme Situation am Sangweiher   04.09.2022

               Statt großer Wasserfläche, die reinste Schlammwüste

Vor exakt zehn Jahren ist der Sangweiher zwischen Schalkenmehren und Udler durch einen technischen Defekt am Ablauf bereits einmal komplett ausgelaufen. Nach einer Instandsetzung des Überlaufes konnte sich dieses wichtige Natur- und Vogelschutzgebiet in der Vulkaneifel sehr gut erholen. In diesem Jahr ist es wieder zu einer fast vollständigen Austrocknung des Gewässers gekommen.

 

Extreme Trockenheit

Dieses Mal ist der Grund dafür die extreme Trockenheit der letzten Monate. Die Zuläufe des sehr flachgründigen Weihers versiegten vollständig und die Sommerhitze ließ die Wasseroberfläche durch Verdunstung extrem absinken. In einer gemeinsamen Aktion von Angelsportverein Schalkenmehren, Freiwillige Feuerwehren, NABU Daun, Biotopbetreuer und Landwirt Jan Kordel, der seine Glanrinderherde im Schutzgebiet zum Einsatz bringt, konnten einige Karpfen und zahlreiche Kleinfische lebend und zahlreiche bereits tote Karpfen geborgen werden. Dicke Schlammschichten erschwerten die Bergung der Tiere.

 

Bedeutender Brut- und Rastplatz für Vögel

Besondere Bedeutung hat der Sangweiher als Brut- und Rastplatz für zahlreiche Vogelarten im Nordwesten von Rheinland-Pfalz. Haubentaucher, Zwergtaucher, Wasserrallen, Sumpfrohrsänger und viele andere Arten brüten im Gebiet. Viele Watvögel, Enten und Kraniche nutzen den Weiher als Raststation auf ihrem Zug im Frühjahr und Herbst. Die Vögel ernähren sich von Insekten, Würmern, Amphibien und Kleinfischen. Beispielsweise war der niedrige Wasserstand für die zahlreichen im Gebiet vorkommenden Graureiher eine gute Gelegenheit für einen gedeckten Speisetisch. Die kiloschweren Karpfen dagegen wurden verschmäht und für Füchse waren die Kadaver unerreichbar durch die nicht überquerbare Schlammschicht.

 

Besserer Schutz des Gebietes erforderlich

Bei einem Ortstermin mit allen Beteiligten betonte die Obere Naturschutzbehörde der SGD Nord, dass mit solchen Katastrophenfällen in Zukunft vermutlich häufiger zu rechnen sei. In diesem Fall sei ein koordiniertes und geplantes Vorgehen von besonderer Wichtigkeit. Der Sangweiher ist kein Fischteich. Eine Angelnutzung findet nicht statt. Trotzdem wurden in der Vergangenheit Karpfen ausgesetzt, die hier von Natur aus nicht vorkämen. Ein erneuter Besatz von Fischen ist unbedingt zu vermeiden. Weitere wichtige Aspekte für den Schutz des Gebietes sind eine bessere Besucherlenkung, die Vermeidung freilaufender Hunde und die Regulierung des Wasserstandes, die hier in nächster Zeit geregelt werden.

 

Sehen Sie hier einige Fotos der Aktion am 29.08.2022.

 

                Ins verwunschene Üßbachtal 

 

      Termin verschoben! Neuer Termin:

  Sonntag, 28.08.2022, 10:00 Uhr, Demerath, Bürgerhaus

                                 Wanderweg im Üßbachtal

Die NABU-Gruppe Daun lädt alle interessierten Naturfreunde zu einer Wanderung ins verwunschene Üßbachtal ein. Bis zur Auflösung der Regierungsbezirke in Rheinland-Pfalz bildete das Üßbachtal die Grenze zwischen den Regierungsbezirken Trier und Koblenz. Heute bildet der Üßbach die Grenze zwischen den Landkreisen Vulkaneifel und Cochem-Zell. In weiten Bachabschnitten ist der Bach frei von parallel verlaufenden Straßen. Zudem ist das Bachtal selbst zumeist tief eingeschnitten. Beides zusammen garantiert eine gewissen Abgeschiedenheit und Ruhe, wovon bis heute vor allem die Tierwelt profitiert.

 

Unter Leitung des Vorsitzenden der NABU-Gruppe Daun, Sepp Wagner, soll in einer etwa zweistündigen Wanderung der östlich von Demerath gelegene Bereich des Üßbachtals erwandert werden. Die Wanderung findet statt am Sonntag, dem 28.08.2022 - neuer Termin!. Treffpunkt ist am Bürgerhaus Demerath (Ortsmitte, Ulmenerstraße) um 10:00 Uhr.

Von dort geht es per Pkw zum Startpunkt der Wanderung.

 Sehen Sie hier einige Fotos der Wanderung durch das Üßbachtal

Üßbachtalwanderung - Fotos    29.08.2022

   

         Gelungene Bachpatentage   01.08.2022

                                 Aufpassen! Hornissen!

Nach den coronabedingten Unterbrechungen konnten in diesem Jahr die gemeinsamen Bachpatentage wieder durchgeführt werden. Seit Jahren schon stehen an den Projekttagen des Geschwister Scholl Gymnasiums (GSG) Daun in der letzten Schulwoche vor den großen Ferien die Bachpatentage auf dem Programm. Dazu treffen sich die sechsten Klassen der Schule mit Mitarbeitern des Forstamtes Daun und Vorstandsmitgliedern der NABU-Gruppe Daun, um an einem von der NABU-Gruppe als Bachpaten betreutem Bach verschiedene Maßnahmen durchzuführen. In kleinere Gruppen aufgeteilt, durchliefen dazu die Schülerinnen und Schüler vier Stationen.

 

Gewässeruntersuchung

Bei der ersten Station ging es um die Wasserqualität eines Fließgewässers und seine Lebewesen. Letztere gaben Hinweise zur Einstufung der Wasserqualität. Die Kleinlebewesen, wie Köcherfliegenlarven, wurden mit kleinen Keschern gefangen, in bachwassergefüllte Behälter gesetzt und nach eingehender Untersuchung mittels Lupen wieder ins Wasser zurückgesetzt. Als Highlight ging ein europäischer Krebs in einen Kescher, ein lebender Beweis für die gute Wasserqualität des Pützbaches, leider nur in diesem Bachabschnitt.

 

Lebendiges Gewässer

An der nächsten Station erwies sich der kleine Nebenbach des Pützbaches leider nicht mehr als lebendiges Gewässer. Zum einen war er komplett ausgetrocknet, so dass sich die mitgebrachten Gummistiefel als absolut überflüssig erwiesen. Zum anderen hatte man ihm irgendwann in der Vergangenheit einen schnurgeraden, naturfremden Verlauf verpasst. Hier wurden nun tatkräftig mit Hacke und Schaufel Maßnahmen durchgeführt, um dem Bach zur Wiedererlangung seiner Eigendynamik zu verhelfen: Aufweitung des Bachbettes, Einbau vorgefundenen Totholzes und Schaffung kleiner Mäander. Die beiden Teichmolche, die die Kinder in der Nähe der Arbeitsstelle entdeckten, werden demnächst von den Arbeiten profitieren.

 

Nisthilfen

An ihren Nistplatz stellen die verschiedenen Vogelarten auch verschiedene Ansprüche. Diese sind zu berücksichtigen, will man ihnen durch das Anbieten von Nisthilfen die Nistplatzsuche erleichtern. Dies wurde durch die Präsentation verschiedener Nisthilfen für Wasseramseln, Mehlschwalben und Meisen demonstriert. Es blieb aber keineswegs bei der Theorie. Für jede Gruppe hatte der NABU einen Bausatz bereitgestellt, der nun von den Schülern und Schülerinnen zusammengebaut wurde. Acht Nisthilfen für Meisen. Kleiber und Sperlinge wurden auf diese Art und Weise gefertigt. In einer weiteren Aktion werden die Nisthilfen demnächst auf dem Gelände des GSG angebracht werden.

 

Wald und Wasser

Der Zusammenhang von Wald und Wasser war theoretischer und praktischer Schwerpunkt der nächsten Station. Die verschiedenen Wurzelsysteme der Bäume (Flach-, Pfahl- und Herzwurzel) wurden erklärt und anschließend als Modell aus Ästen nachgebaut. Die Fähigkeit von Moosen, große Wassermengen aufzunehmen und zu speichern, wurde demonstriert. Vergleiche vom langsamen Versickern von Wasser auf natürlichem Waldboden mit dem schnellen Ablaufen auf befestigtem Boden machten den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Reinigungsfunktion im Hinblick auf unser höchstes Gut, das Trinkwasser, deutlich. Sie zeigten auch, dass ein natürlicher Waldboden einen ersten Hochwasserschutz darstellt.

 

Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern vom Forstamt Daun, die sich nicht nur aktiv an den Stationen beteiligten. Sie sorgten sowohl für die erforderlichen Arbeitsgeräte wie auch vor allem für das leibliche Wohl der Teilnahmenden.

 

Bemerkenswert: Obwohl an der Station „Nisthilfen“ unter einer alten Eiche kräftig gearbeitet wurde, wurde niemand von einer Hornisse gestochen. Dabei hatten gleich zwei Hornissenvölker ihre Nester n der alten Eiche. Ein gutes Beispiel, dass bei entsprechendem Verhalten ein reibungsloses Zusammenleben von Mensch mit vermeintlichen Problemtieren gelingt.

 

       Einladung zum Sommerfest 2022

                                     Bei einem früheren Sommerfest

Nach dem zwangsweisen Verzicht auf unser traditionelles Sommerfest in den letzten beiden Jahren aufgrund der Corona-Pandemie, können wir es in diesem Jahr erfreulicherweise wieder durchführren..Zum diesjährigen Sommerfest laden wir daher unsere Mitglieder in diesem Jahr ganz besonders herzlich ein. Es findet in unserer Hasbachhütte bei Daun Rengen statt und zwar am 17. Juli ab 14 Uhr. Ende offen.

 

Unser Treffen findet bei jeder Witterung und ausschließlich im Freien statt. Wir hoffen, dass Petrus uns auch in diesem Jahr wohlgesonnen ist und uns weiterhin mit gutem Wetter erfreut. Neben Gesprächen in geselliger Runde bzw. am Grill ist bei Bedarf eine kurze Wanderung im Hasbachtal möglich.

 

Es sind keine Sitzmöglichkeiten vorhanden. Alle Teilnehmer müssen daher für eigene Sitzmöglichkeit sorgen, ebenso für Gläser, Teller, Besteck usw. Für Grillgut und Getränke sorgt der NABU. Kuchen- sowie Salatspenden sind herzlich willkommen. Bitte bei mir Bescheid geben um das etwas zu koordinieren. Telefonnummer siehe unten.

 

Wir müssen die Menge des zu besorgenden Grillgutes sowie die der Getränke kalkulieren. Eine Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich. Anmeldungen bis zum 13. Juli an unsere NABU Adresse info@NABU-Daun.de.

 

Auf diesem Weg finden sie uns:

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 Der neue Dauner Lebensturm im Fernsehen 01.07.2022

In der Landesschau Rheinland-Pfalz berichtete der SWR im Rahmen des Beitrags "Wetter" über den neuen Lebensturm in Daun. Alle, die die Sendung verpasst haben können sich den Beitrag auch noch nachträglich anschauen. Klicken Sie bitte hier.

Lesen Sie zu diesem Beitrag auch die folgende Meldung:

In Daun steht ein neuer Lebensturm   19.04.2022

Letzten Sommer trat der frühere Dauner Geschäftsmann Reinhard Thielen mit der Idee, im Bereich des Lieserbogens zwischen HIT-Markt und den Dauner Tennisplätzen einen Lebens......

 

      Besuch aus Mainz   15.06.2022

Die Akteure am Aussichtspunkt an der Altburg
Die Akteure am Aussichtspunkt an der Altburg

Vor Ort informierte sich der neue Referent für Landwirtschaft im NABU-Landesverband RLP, Frederik Weires, über die verschiedenen Projekte der NABU-Gruppe Daun. Bei günstigem Wetter konnten mehrere Teilflächen des LEADER-Projekts „Dauner Maarlandschaften“ von Vorstandsmitgliedern der Gruppe vorgestellt werden. Als Projektpartner dieses Programms führt der NABU alljährlich Entbuschungsmaßnahmen am Weinfelder Maar durch und unterstützt aktiv das dortige Beweidungsprojekt wie auch das am Sangweiher. Weiterhin konnte sich Herr Weires auf dem Hof der Familie Kordel, deren Esel und Ziegen die Vegetation am Weinfelder Maar kurz halten, einen ersten Eindruck vom einzigartigen Rundstall verschaffen.

 

Auf großes Interesse stieß bei Herrn Weires unser Projekt „Blühende Vielfalt“. Im Rahmen der in diesem Jahr gestarteten Aktion wurden an 18 Stellen verschiedener Gemarkungen Blühstreifen mit Veitshöchheimer Bienenweide angelegt. Diese mehrjährige Blumenmischung wird für einige Jahre zahlreichen Insekten als ergiebige Nahrungsquelle zur Verfügung stehen.

 

Mit rund 100 ha eigener Flächen verfügt der NABU-Daun nicht nur über einen erheblichen Grundbesitz in den VG Daun und Kelberg, er trägt auch die Verantwortung dafür, dass diese Flächen dem Naturschutz dienen. So wurden über die an Landwirte verpachteten Flächen Pachtverträge abgeschlossen, in denen eine an den Erfordernissen der jeweiligen Flächen orientierte Nutzung festgelegt wurde. Der Verzicht auf Pestizide und Dünger versteht sich da von selbst. Als ebenfalls bedeutend erachten wir den Kontakt, der zu den Nutzern unserer Flächen besteht.

 

Auch unsere konkreten Fledermausschutzmaßnahmen in gepachteten stillgelegten Wasserhäuschen sowie die seit vielen Jahren zusammen mit den sechsten Klassen des Geschwister Scholl Gymnasiums Daun durchgeführten Bachpatentage wurden Herrn Weires erläutert. Dieser zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der Gruppe und kündigte an, sich für die Einladung zur nächsten Vorstandssitzung sowie zum Sommerfest durch Teilnahme an Pflegemaßnahmen im kommenden Herbst revanchieren zu wollen.

 

       Biotonne update   07.06.2022

             Die Bürger entscheiden über die Rückkehr der Biotonne

Nachdem seit einiger Zeit die Durchführung eines Bürgerentscheids zur Einführung einer flächendeckenden Biotonne im Landkreis Vulkaneifel feststeht, hier das Wichtigste dazu in Kürze:

 

1. Warum ein Bürgerentscheid?

Vor zwei Jahren wurde die bis dahin im Landkreis Vulkaneifel übliche Biotonne abgeschafft und durch Biotüte und Biocontainer ersetzt. Seitdem fordern viele Bürger und Organisationen, darunter auch der NABU, die Wiedereinführung der Biotonne.

 

2. Wann wird entschieden?

Sonntag, 12.06.2022, von 8:00 – 18:00 Uhr in den üblichen örtlichen Abstimmungsräumen oder per Briefabstimmung.

 

3. Worüber wird entschieden?

Die Bürger des Landkreises Daun können verbindlich darüber entscheiden, ob das derzeitige System abgeschafft und durch die früher übliche Biotonne ersetzt werden soll.

 

4. Was zählt?

Es entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Um rechtsgültig zu sein, müssen die für die Mehrheitsentscheidung abgegebenen Stimmen mindestens 10% der Abstimmungsberechtigten betragen. (Abstimmungsquorum). Das entspricht 7.500 Stimmen.

 

Helfen Sie mit!

Helfen Sie mit, das ebenso umwelt- wie nutzerunfreundliche System

Biotüte durch die bewährte Biotonne zu ersetzen.

Lesen Sie zu diesem Beitrag auch die folgende Meldung:

Biomüllschwindel: Widerstand gegen Biotüte formiert sich 14.12.2019

Die Umsetzung des Modells Trier Plus des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Trier (ART) hat zur Abschaffung der seit über 2 Jahrzehnten im Landkreis Vulkaneifel etablierten Biotonne ...

        Fragen zur Mitgliedschaft:

        service@nabu.de  oder

        Tel. 030/284984-40 00