Nisthilfen an Strommasten

         Kraniche ziehen an der neuen Nisthilfe für Wanderfalken vorbei

Zusammen mit dem RWE realisierten wir das Vorhaben "Wanderfalkennisthilfen an Hochspannungsmasten". Dazu bewarben wir uns zuerst um eine Teilnahme an der Aktion „RWE Aktiv vor Ort“. Dies klappte, so dass wir mit den bewilligten 1.960 € Material für insgesamt acht Nisthilfen kaufen konnten. Gefertigt wurden sie von unserem Vorstandsmitglied Georg Möhnen.

 

Zugleich wurden geeignet erscheinende Hochspannungsmasten von uns ausgesucht, fotografiert und mit der genauen Bezeichnung dem RWE zur Überprüfung zugeschickt. Nicht nur, dass unsere Auswahl für gut befunden wurde, das RWE erklärte sich auch bereit, die Nisthilfen von eigenen Arbeitstrupps kostenlos an den Masten anbringen zu lassen.

 

Begonnen hat das Projekt mit einer Besprechung beim RWE in Gerolstein am 15.10.2013. Die erste Nisthilfe wurde am 07.01.2014 angebracht. Abgeschlossen wurde das Projekt am 21.02.2014 mit dem Aufhängen der achten Nisthilfe. Wenn auch bisher noch keine Wanderfalkenbrut in diesen Nisthilfen zu verzeichnen war, so sind doch Turmfalken zuverlässige und ständige Nutzer dieser für sie so ungeheuer komfortablen Brutplätze.

     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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