Schwalben halten Einzug an der Grundschule Daun

 

Mehlschwalbe im Flug
Mehlschwalbe im Flug

Die Aufstockung der Grundschule Daun in den Jahren 2005/2006 um ein weiteres Stockwerk nutzten wir nicht nur zur Anbringung von Nisthilfen für Mauersegler, sondern auch zum Anbringen von solchen für Mehlschwalben. Als 2010 die neue Turnhalle erbaut wurde, wurden auch dort gleich beim Bau Nisthilfen für Mehlschwalben mitangebracht. Die Einrüstung der alten Turnhalle wegen einer energetischen Sanierung machte es möglich, auch an der alten Turnhalle Schwalbennester anzubringen. Insgesamt hängen an den verschiedenen Gebäuden der GS Daun inzwischen Nisthilfen für 80 Mehlschwalbenpaare. Da diese auch sehr stark belegt sind, dürfte sich an der GS Daun wohl eine der größten Mehlschwalbenkolonien im Landkreis befinden.

 

Für die Bereitschaft, so viele Nisthilfen aufhängen zu dürfen (es kamen auch noch 9 Dohlennisthilfen dazu), hat die Schule die verliehene NABU-Schwalbenplakette mehr als verdient. Für jeden Besucher unübersehbar hängt sie direkt in Augenhöhe an der Eingangstür des Haupteinganges.

 

Viele Privatleute und auch einen Kindergarten konnten wir ebenfalls wegen vorhandener Schwalbennester auszeichnen und zur Vergrößerung der dortigen kleinen Kolonien zusätzlich Nisthilfen zur Verfügung stellen bzw. anbringen.

 

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     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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