Detailkarte Vorrang- und Vorbehaltsgebiet Wartgesberg

Vorbehaltsgebiet Rohstoffabbau Wartgesberg bei Srohn
Vorbehaltsgebiet Rohstoffabbau Wartgesberg bei Srohn
Vorrang- und Vorbehaltsgebiet Rohstoffabbau Wartgesberg bei Strohn
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Zwischen dem Betreiber der Grube, der Ortsgemeinde Strohn und der Kreisverwaltung Vulkaneifel wurde die Vereinbarung getroffen, dass mit der 2006 realisierten Erweiterung des Grubengeländes der Lavaabbau am Wartgesberg ein endgültiges Ende haben soll. Von daher macht die Ausweisung eines Vorbehaltsgebietes Rohstoffabbau keinen Sinn.

 

Das Vorbehaltsgebiet tangiert zudem unmittelbar das 2011 ausgewiesene NSG "Wartgesberg, Alfbachtal bei Strohn, Braunebachtal bei Mückeln und Trautzberger Maar".

 

Ein Vorbehaltsgebiet an dieser Stelle ist ebensowenig akzeptabel wie eine Ausweitung des Abbaubereichs über das bisher genehmigte Ausmaß hinaus.

     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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