Detailkarte Vorbehaltsgebiet Steineberger Ley

Vorbehaltsgebiet Rohstoffabbau Steinerberg Ley
Vorbehaltsgebiet Rohstoffabbau Steinerberg Ley
Vorbehaltsgebiet Rohstoffabbau Steineberger Ley
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Auch hier findet die Kreistagsresolution keine Beachtung. Es gibt keinen aktuellen Tagebau an der Steineberger Ley. Neue Tagebaue lehnt der Kreistag ab.

 

Nach der von der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord formulierten naturschutzfachlichen Zielsetzung  soll der Gesteinsabbau auf bereits hochgradig vorbelastete Gebiete beschränkt werden. Die Gegend um Steineberg zählt nicht zu diesen. In weitem Umkreis um Steineberg gibt es keinen aktuellen Tagebau.

 

Zudem führt die SGD weiter aus: „Soweit Vorrang- oder Vorbehaltsgebiete Rohstoffabbau in nicht hochgradig vorbelasteten Gebieten ausgewiesen werden sollen, liegt ein Zielkonflikt mit der Landschaftsrahmenplanung vor, der gemäß § 9 Abs. 5 BNatSchGzu begründen ist.“

Aus dem ausliegenden Entwurf ist keine Begründung zu ersehen.

 

Zudem handelt es sich bei der Steineberger Ley um einen landschaftsprägenden Vulkanberg im LSG Zwischen Ueß und Kyll. Solche Berge sind nach der naturschutzfachlichen Zielsetzung der SGD zu erhalten.

 

Die Ausweisung dieses Vorbehaltsgebietes steht im Widerspruch zu den Ausführungen im Textteil des ROP-Entwurfs. Danach werden Vorbehaltsgebiete, die im Rahmen der vertiefenden Betrachtung der Auswirkungen auf das Landschaftsbild der Vulkaneifel als erhebliche Beeinträchtigungen für landschaftsbildprägende Elemente der Vulkanlandschaft eingestuft wurden, als Vorbehaltsgebiete für Rohstoffabbau im Regionalplan nicht weiter verfolgt.

 

Auf die Steineberger Ley trifft dies alles zu.

 

Das Vorbehaltsgebiet Steineberger Ley ist nicht akzeptabel.

     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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