Wir setzen uns ein für den Erhalt der Vulkanberge

 

Die Vulkanberge prägen nicht nur das Aussehen unseres Landkreises, sie waren auch namengebend für den Landkreis Vulkaneifel. Manche dieser grandiosen Vulkanberge sind allerdings im wahrsten Sinne des Wortes inzwischen unter die Räder geraten. Als Frostschutzschicht oder kleingebrochen zu Splitt wurden sie im Straßenbau verarbeitet. Vor allem der Wirtschaftsaufschwung nach dem 2. Weltkrieg führte zu einem immensen Run auf Lava und Basalt. Ihm fielen bisher schon solch markanten Berge wie der Goldberg bei Ormont, der Steffelnkopf bei Steffeln, der Kalenberg bei Oberstadtfeld, der Radersberg bei Brück, der Goßberg bei Walsdorf und der größte Teil der Vulkangruppe des Wartgesberges bei Strohn zum Opfer.

 

Im Laufe der Zeit haben so der Lavaabbau sowie der Basaltabbau das einmalige Aussehen der Vulkaneifel wesentlich geändert, ja, in manchen Bereichen regelrecht zerstört.


Da half es auch nichts, dass manche dieser Berge als Naturdenkmale (ND) oder Landschaftsschutzgebiete (LSG) unter Schutz standen. Entweder wurden die Schutzbestimmungen aufgehoben oder es wurden Ausnahmegenehmigungen erteilt.

 

Nunmehr hat das Landesamtes für Geologie und Bergbau (LGB), Vorschläge unterbreitet, im kommenden Regionalen Raumrdnungsplan (ROP) Vorranggebiete Rohstoffsicherung in einer solchen Größe auszuweisen, dass in unserem Landkreis künftig Lava und Basalt auf über 2.000 ha abgebaut werden könnten, satt, wie derzeit, auf ca. 400 ha. Was dies für die einmalige Vulkanlandschaft im Landkreis Vulkaneifel bedeuten würde, möchten wir mit dieser Bildergalerie verdeutlichen.

 

Tabellen und Stellungnahmen zum Thema "Rohstoffgewinnung" finden Sie auch unter "Wir nehmen Stellung".

 

Aktualisierung vom Januar 2014:

Nach dem inzwischen von der Planungsgemeinschaft Region Trier vorgelegten Entwurf für den kommenden Raumordnungsplan sind einige der hier vorgestellten Berge nicht mehr für den Rohsoffabbau vorgesehen. Bei einigen wurde die vorgeschlagene Abbaufläche verringert oder auf den bisher genehmigten Bereich begrenzt.

 

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