Wir renaturieren Bäche

 

An mehreren Bächen, über die wir eine Bachpatenschaft übernommen haben, haben wir bisher Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt. Dies ist erforderlich, da manche dieser Bäche keine lebendigen Bäche mehr sind, sondern lediglich befestigte, schnurgerade Ablaufrinnen.

 

Den Schwerpunkt bildete dabei der Tiefenbach, an dem uns der Erwerb von Uferrandstreifen im örtlichen Flurbereinigungsverfahren die Durchführung der Arbeiten möglich machte. Im Falle des Pützbaches und des Mändelsbaches erfolgten die Arbeiten in Absprache und mit Einverständnis der Stadt Daun als Eigentümerin. Die Arbeiten wurden mit der Wasserwirtschaft abgestimmt.

 

Am Tiefenbach erfuhren wir tatkräftige Unterstützung durch Schüler der 10. Klassen der Regionalen Schule Gillenfeld bei einem mehrtägigen Arbeitseinsatz während der Projekttage der Schule.

 

Am Pützbach und Mändelsbach sind mit uns bis heute jedes Jahr Schüler der 6. Klassen des Geschwister Scholl Gymnasiums (GSG) Daun aktiv. Und selbst die ganz Kleinen hatten ihre Freude daran, uns während ihrer Kinderferienfreizeit bei der ev. Kirchengemeinde Daun am Mändelsbach zu unterstützen.

 

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     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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