08.07.2018 Wo sind die Insekten geblieben?

Bei traumhaften Wetter fand heute die Nabu Wanderung zum Thema Insektensterben und Artenvielfalt statt. Wir waren hoch erfreut, das so viele Naturfreunde an der Exkursion teilgenommen haben. Durch die idealen Lebensbedingungen rund um den Mürmes, war es toll zu beobachten wie viele Schmetterlinge und verschiedene Insekten um uns herum schwirrten. Hier ein paar Bilder von der gelungenen Wanderung, durch die wir gelernt haben nochmal etwas genauer an den Straßenrand zu schauen.

13. Mai 2018 

Baumriesen, Rotmilane und Windräder, unter dieser Überschrift hatte die NABU-Gruppe Daun zu einer Wanderung in die Struth eingeladen. Auch wenn die gewählte Gegend u. U. wegen den Windrädern kein touristisches Highlight mehr werden wird, so fanden sich dennoch zahlreiche Teilnehmer ein, die dem schlechten Wetter trotzten.

Aufgrund der schlechten Witterung hatten wir leider keine Sichtungen von Rotmilan oder Schwarzstorch. Normalerweise kann man hier mit etwas Geduld neben Bussarden häufig auch Rotmilane bei ihrem Segelflug beobachten. Vor allem wenn diese von frisch gemähten Wiesen oder umgepflügten Feldern angelockt werden; Ein Problem, wenn sich die Felder und Wiesen direkt bei den Windrädern befinden. Leicht kann dabei die Gefahr der Rotorblätter "vergessen" oder "übersehen" werden.

Dafür staunten aber alle nicht schlecht, als wir im angrenzenden Wald das "Tagewerk" eines (Monster?)-Spechts bewundern konnten. Oder was auch immer sich an dem Baum zu schaffen gemacht hatte, es hat jedenfalls ganze Arbeit geleistet. Kaum zu glauben, dass hier ein Vogel zugange gewesen war. Vielen Dank an Achim Lange für die vielen interessanten Ausführungen im Laufe der Wanderung .

Den Eichenaltholzbestand konnten wir aus verschiedenen Gründen leider nicht besuchen. Aber es wurde versprochen, dies im nächsten Jahresprogramm separat mit aufzunehmen, denn es zeigte sich doch ein recht großes Interesse an Flora und Fauna und die Bedeutung für die Umwelt und unsere Heimat.

Im Angesicht der Windräder wurde von Susanne Feyerabend die von diesen ausgehende Gefährdung u.a. für die Vogelwelt, Fledermäuse usw. eingehend erläutert und anhand von Beispielen die all zu häufig gehörte Verharmlosung widerlegt. So wurde erst kürzlich wieder ein Bussard unter einem Windrad gefunden - dieses Mal in der Verbandsgemeinde Gerolstein -. Er wurde zweigeteilt. Auf diese Weise vermindert sich nicht nur der bereits vorhandene, womöglich bedrohte Bestand von Vögeln; auch der bereits gezeugte Nachwuchs muss aufgrund der Kollision mit einem Windrad nun elendig verhungern. Zu den bereits vorhandenen Gefahren ist also mit der Windkraft eine weitere, nicht zu verharmlosende Gefahrenquelle geschaffen worden.

 

Auch konnten die Teilnehmer den aktuellen Stand der Windkraftplanung für Sarmersbach und Umgebung erfahren. Demnächst steht im Verbandsgemeinderat Daun eine der wichtigsten Entscheidung hierüber an.

So sollen hier noch (mind.) 5 - 6 weitere Windräder auf der Gemarkung von Sarmersbach zu stehen kommen. Mit 200 m Höhe rd. 1,5 Mal (!) so hoch wie die bereits vorhandenen Windräder. Nur knapp 1100 m von Sarmersbach entfernt. Katzwinkel direkt auf der anderen Seite der Verbandsgemeindegrenze gelegen, möchte ebenfalls weitere Windradriesen aufstellen. Die Anzahl der Windräder würde sich also mehr als verdoppeln, mindestens.....   Vielen Dank an Susanne Feyerabend für die fachlichen Ausführungen zu diesem komplexen Thema.

 

An dieser Stelle möchten wir uns außerdem bei allen ganz herzlich für die rege Teilnahme an der Exkursion bedanken. Es hat uns sehr gefreut, dass so viele Interessierte erschienen waren!

 

M. Hegel, NABU-Gruppe Daun

Elf Eichen für Vieh und Landschaft

              Die erste der elf Eichen wird ins Pflanzloch eingesetzt

25.04.2018 Gleich zwei Fliegen wurden mit einer Klappe geschlagen bei der gestrigen Pflanzaktion, die der NABU-Daun zusammen mit dem Partnerbetrieb Naturschutz Weinfelder Hof und dem Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Eifel (DLR) gemeinsam durchführten. Zum einen sollte dem Weidevieh des Weinfelder Hofes weitere Möglichkeiten zum Unterstellen bei Sonne oder Regen geschaffen werden. Zum anderen sollte das Landschaftsbild unterhalb des Flugplatzes Senheld durch die Bäume bereichert werden. Elf über 4 m hohe Eichen wurden dazu auf den Weiden des Weinfelder Hofes angepflanzt. Die Eichen hatte das DLR Eifel im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens Schalkenmehren bereitgestellt. Die Kosten für das Material des erforderlichen Schutzes der Bäume trug der NABU-Daun. Der von der Familie Kordel geführte Weinfelder Hof beteiligte sich nicht nur durch die Bereitstellung der benötigten Fläche zum Pflanzen und der erforderlichen Maschinen sowie durch tatkräftige Unterstützung der NABU-Aktiven. Frau Kordel sorgte auch mit Kartoffelsalat und Bratwürsten von den am Weinfelder Maar weidenden hofeigenen Ziegen sowie einem leckeren Erdbeerquark als Nachtisch für das leibliche Wohl in der Mittagspause.

Ehrung von Hans-Peter Felten am 19.04.2018

Am 19.4.2018 wurde Hans-Peter Felten (links) im Rahmen einer Stadtratsitzung durch den Stadtbürgermeister der Stadt Daun, Martin Robrecht, (rechts) für seine besondere Tätigkeit für Natur und Umwelt geehrt. Diese Ehrung freut uns als NABU-Gruppe natürlich besonders; wird eine solche Ehrung schließlich nicht jedem zuteil.

 

Seine Ansprache schloss Martin Robrecht mit den Worten, Hans-Peter Felten solle auch weiterhin nicht mit seinem Bemühen um den Schutz von Natur und Umwelt nachlassen. Dies wiederum griff Hans-Peter Felten bei seiner Dankesrede auf, um die Anwesenden darauf hinzuweisen, dass es in der Stadt Daun noch jede Menge Potential nach oben gibt, was den Schutz und den Erhalt von den für uns alle lebenswichtigen Insekten angeht. Er machte darauf aufmerksam, dass er den Eindruck hat, dass in der Stadt Daun nur sehr wenig getan wird, um den allseits bekannten Problemen des derzeitigen Insektensterbens entgegen zu wirken. Zum Beispiel indem Insekten taugliche Frühlingsblüher gepflanzt werden, anstatt der "Zierpflanzen", die keinerlei Nahrung für Insekten darstellen. Oder indem die bereits vorhandenen - brauchbaren - Blühsträucher im Herbst nicht bis auf den Stumpf abgeschnitten werden, so dass diese kaum noch Äste bilden, geschweige denn nahrungsbildende Blüten entwickeln können. Auch schlug er vor, nach möglichen Grünflächen - auch außer Orts - zu suchen, die nicht mehr gemäht werden sollen, damit sie Insekten Schutz und Nahrung bieten können.

Auch sprach Hans-Peter Felten den im Landkreis Vulkaneifel stattfindenden Gesteinsabbau an und mahnte die inzwischen ins Stocken geratenen Fortschritte an, die man vor Jahren gemacht hatte, um einen guten Kompromiss - für alle Beteiligten - zu finden.

 

Wir dürfen nun gespannt sein, ob der bei der Ehrung anwesende Stadtrat die Ideen aufgreift und in die Tat umsetzt. Unterstützung - ob durch Rat oder Tat - wurde von der NABU-Gruppe Daun hierfür der Stadt Daun zugesagt.

M. Hegel, NABU-Gruppe Daun

Hofbesichtigung und Weideauftrieb vom 14.04.2018

Dank des sonnigen Frühlingswetters konnte der Weideauftrieb zum Weinfelder Maar stattfinden - nicht nur zur Freude der Ziegen des Weinfelder Hofes. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um bei diesem besonderen Ereignis dabei sein zu können. Zuvor wurde der in der Vulkaneifel einzigartige Rundstall unter Führung des Hofinhabers, Leo Kordel, besichtigt. Man konnte nicht nur von den verschiedenen Rinderrassen erfahren, die hier gehalten werden, sondern auch darüber staunen, warum es in dem nach allen Seiten offenen Stall trotzdem warm genug bleibt und ein optimales Klima für die Rindviehhaltung herrscht.

NABU Landesvertreterversammlung Rheinland-Pfalz 2018

"Aus Klein mach Groß"

Von einem Verein mit nur 2300 „Naturschutz-Freaks“ zu einer einflussreichen Naturschutzorganisation mit 53.000 Mitgliedern!

Saulheim, 10.03.2018 Auch die Dauner NABU-Gruppe war mit ein paar Delegierten bei der NABU Landesvertretersammlung Rheinland-Pfalz vertreten. Denn es ist immer wieder spannend hautnah zu erfahren, was der NABU-Landesverband Rheinland-Pfalz im abgelaufenen Jahr wieder alles bewegen konnte. Und dieses Mal ging es zudem noch um die Vergabe des wohl wichtigsten Postens, nämlich des hauptamtlichen 1. Vorsitzenden.

 

Der soeben verabschiedete 1. Vorsitzende Siggi Schuch hatte dieses Amt ganze 30 Jahre inne gehabt.  Hoch interessant war die Zusammenfassung seiner Amtszeit.  Die ersten 10 Jahre davon stemmte er sein Amt sogar noch ehrenamtlich! Der NABU-Rheinland-Pfalz hatte in 1988 aber ohnehin „lediglich“ 2300 Mitglieder, und das nach nahezu 100-jährigem Bestehen. Wenn man da so drüber nachdenkt, war das nicht wirklich viel....

 

Auch wenn zunächst nicht alle Beteiligten davon überzeugt waren, so beschloss der damalige Landesvorstand dennoch, den Weg mit Hilfe einer professionellen Mitgliederwerbung einzuschlagen; auch wenn dies – neben vieler sonstiger Bedenken – auch mit einem nicht unerheblichen Kostenrisiko verbunden war.

 

Doch es zeigte sich, diese Entscheidung war und bleibt der richtige Weg. Man erkannte, nur eine stetig wachsende Mitgliederentwicklung ist die Basis um erfolgreich Großprojekte durchsetzen und auch finanziell stemmen zu können. Und auch nur ein starker NABU erlangt

zu mehr Bedeutung und politischen Einfluss und hierdurch folgend auch zu mehr finanziellen Mitteln und Möglichkeiten, mit dem dann Naturschutz-Großprojekte nachhaltiger und wirksamer betrieben werden können. Denn diese kosten neben viel Zeit, Geduld und Arbeitskraft auch viel Geld.

Man gelangte schlichtweg zu der Erkenntnis, dass nicht nur der Einsatz aktiver Mitglieder unverzichtbar ist, sondern auch inaktive Mitglieder ihren immens wichtigen Beitrag leisten, und das im wahrsten Sinne des Wortes;  damit Projekte – ob groß oder klein – realisiert werden können.

 

Nach 30 Amtsjahren unter Führung von Siggi Schuch kann der NABU-Rheinland-Pfalz von anfänglich 2300 Mitgliedern in 1988 nun im Jahr 2018 auf die stolze Summe von rd. 53000 Mitgliedern zählen. Das sind 1,31 % der Rheinland-Pfälzischen Einwohner; das ist doch mal bemerkenswert!

 

Übrigens, im Jahr 1988, als mit dem 1. Vorsitzenden Siggi Schuch ein entscheidende Wende im NABU-Rheinland Pfalz begangen wurde, war der Landesvorstand durch ein Mitglied der NABU-Gruppe Daun vertreten, nämlich Hans-Peter Felten, unserem Schriftführer! Als Mitglied einer recht kleinen Ortsgruppe kann man also auch mithelfen, Geschichte zu schreiben, zumindest im NABU....

 

Für die Wahl des/der 1. Vorsitzenden konnte man glücklicherweise die bisherige Naturschutzreferentin Cosima Lindemann gewinnen. Dass die Wahl zu ihren Gunsten ausfallen würde, daran hatte wohl niemand gezweifelt. Dass diese jedoch mit 100 % Zustimmung aller Delegiertenstimmen abschloss, war dann doch höchst erfreulich und spricht für sich. >>mehr

Unser Mosbrucher Moor lebt! Für unseren heutigen Pflegeeinsatz konnten wir das im wahrsten Sinne des Wortes sogar im doppelten Sinne feststellen!

 

Für unseren heutigen Pflegeeinsatz konnten wir das im wahrsten Sinne des Wortes sogar im doppelten Sinne feststellen!

17.02.2018 Denn zum einen werden durch die wiederholten Landschaftspflegearbeiten immer mehr von den seltenen "Wunderseggen" freigelegt, so dass man inzwischen fast von einem Meer von Wunderseggen  sprechen kann; Immer mehr von diesen teils lustig anzuschauenden Graspuschel werden sichtbar. Und zum anderen war das Moor heute erfüllt von tatkräftigen Helfern!

Ob es an dem Vortrag anlässlich der Jahreshauptversammlung (s. Bericht vom 02.02.2018) von Herrn Willi Geiger und seiner hochinteressanten und motivierenden wissenschaftlichen Studie gelegen hat? Bei der wir u. a. zu der Erkenntnis gelangen durften, dass das Mosbrucher Moor unter den letzten 5 % (!) der in Deutschland noch "lebenden" Mooren gehört? Oder war der Termin einfach nur glücklich gewählt und das Wetter spielte endlich auch wieder einmal mit?! Egal! Ganze 15 Helfer haben sich heute in unserem "Naturschatz" zum freiwilligen Einsatz eingefunden. Zu den fleißigen Helfern zählten "alt bewährte" und unverzichtbare Stammhelfer, über "Wiedereinsteiger" haben wir uns sehr gefreut, und wir durften sogar motivierte Neueinsteiger begrüßen! Toll! Unterstützt wurde die Truppe mit "sägenden Fachkräften", die uns Werner Ritter organisiert hatte. Vielen, vielen herzlichen Dank an jeden einzelnen Helfer für eure Unterstützung!!! Hinzu kamen noch 2 vom "Versorgungstrupp", die die fleißige "Meute" mit leckerem Essen und Trinken bei Laune halten wollten; Denn wer fleißig arbeitet, soll zumindest gut und reichlich beköstigt werden!

 

Inzwischen kann man mittendurch von der Ostseite, an der gearbeitet wird, bis hinüber zur Westseite des Mosbrucher Weihers sehen und sogar die Häuser von Moosbruch sind nun zwischen den Bäumen hindurch wieder sichtbar.

Aber um die nun gewonnene freie Aussicht geht es nur indirekt bei unserem Projekt. Sondern es gilt für das Überleben des Moores zu sorgen. Damit die Teile des Moores, die noch intaktes Moor-Leben aufweisen, erhalten bleiben, sich verbessern und vielleicht sogar einmal erweitert werden können. Und nach der wissenschaftlichen Studie wissen wir ja nun, dass die letzten Jahrzehnte und etliche "Wiederbelebungsversuche", nicht vergebens waren, sondern im Gegenteil! Hätten sich nicht vor Jahrzehnten bereits einige wenige "Optimisten" immer wieder mal zum Schneiden von Hecken und Fällen von Bäumen dort eingefunden, würde das Mosbrucher Moor vielleicht bereits zu den übrigen 95 % der nur noch vor sich hin modernden oder vertrockneten Mooren gehören. Also reicht unser Dank sogar an tatkräftige Helfer bis in die 70iger Jahre zurück! 

Manchmal ist es doch gar nicht so schlimm, ein "Optimist" zu sein. ;-)

M. Hegel

Rege Beteiligung beim Vortrag zum Thema Mosbrucher Weiher - Vergangenheit, Gegenwart, Bedeutung". Vielen Dank an alle interessierten Zuschauer! Vielen Dank aber vor allem dem Referenten Willi Geiger, der extra eine weite Strecke angereist war, um den Zuhörern die Bedeutung unseres Mosbrucher Moores näherzubringen.

NABU-Gruppe Daun, Vortrag mit Willi Geiger zu Mosbrucher Weiher
NABU-Gruppe Daun, Vortrag mit Willi Geiger zu Mosbrucher Weiher

02.02.2018 - Dass der Mosbrucher Weiher für Biologen und Geologen derart hoch interessant und für die Umwelt noch dazu hoch wichtig ist, haben wohl die allerwenigsten gedacht. Und sicherlich auch nicht, dass der Mosbrucher Weiher einmal Gegenstand einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung für eine Bachelor-Arbeit werden könnte. Unzählige Bohrungen und Messungen wurden durchgeführt und akribisch ausgewertet.

Der Referent Willi Geiger hatte im Rahmen seines Vortrages den Zuhörern die in seiner langjährigen Arbeit gesammelten Daten anschaulich erläutert und diesen die Bedeutung des in Mosbruch im wahrsten Sinne des Wortes vor der Haustüre gelegenen Naturschatzes näher gebracht. Das Mosbrucher Moor lebt noch! Das war eine der wichtigsten Erkenntnisse des Abends. Und es ist mit 6 m Tiefe ein außergewöhnlich tiefes Moor. Auch das überraschte die Zuhörer. Für uns NABU-Aktiven und alle, die bereits einmal tatkräftig bei der Renaturierung mit angepackt haben, war auch wichtig zu hören, dass die bisherigen Renaturierungsarbeiten nicht vergebens waren! Und auch, dass weiterhin daran gearbeitet werden sollte; auch wenn voraussichtlich erst nachfolgende Generationen einen deutlich sichtbaren Erfolg erfahren werden können. Viele haben bereits vor Jahren, ja sogar vor Jahrzehnten (!) sich immer wieder ins Moor begeben, Wasser wurde für eine Wiedervernässung angestaut, immer wieder wurde vehement versucht, einer Verbuschung - zumindest in Teilstücken des Moores - entgegen zu wirken. 

 

95 % der deutschen Moore modern mehr oder weniger nur noch vor sich hin. Das war auch eine der erstaunlichen Erkenntnisse des Vortrages. Nun liegt es also an uns, das zarte Lebenszeichen des Naturschatzes vor unserer Haustüre zu bewahren und zu erhalten. Es gilt also den Kampf gegen die Natur für die Natur weiterzuführen, und zwar für den Schutz der Umwelt, der im Moor selten vertretenen Pflanzen und damit gleichzeitig zum Schutz des Menschen; Naturschutz ist immer auch Schutz des Menschen, denn ein Moor dient auch als Kohlenstoffspeicher. Auch das war eine wichtige Erkenntnis des Abends. Und gleichzeitig gilt es, eine Balance zu finden, zwischen Naturschutz und Tourismus. Denn das Mosbrucher Moor hat Potential, eines der touristischen Highlights in der Verbandsgemeinde Kelberg zu werden.

M. Hegel

32 neue Junior-Ranger im Natur- und Unesco-Geopark

Sie werden bald Gästen und Einheimischen Natur und Heimat der Vulkaneifel nahebringen: Insgesamt 32 Kinder haben die Ausbildung zum Junior-Ranger begonnen. FOTO: Natur- und Geopark Vulkaneifel
Sie werden bald Gästen und Einheimischen Natur und Heimat der Vulkaneifel nahebringen: Insgesamt 32 Kinder haben die Ausbildung zum Junior-Ranger begonnen. FOTO: Natur- und Geopark Vulkaneifel

Daun. 32 neue Junior-Ranger gehen im Natur- und Unesco-Geopark Vulkaneifel an den Start. Bei dem Programm lernen sie nicht nur Flora und Fauna kennen. 

Die Jugendlichen sitzen nur am Computer und interessieren sich nicht für ihre Umwelt? In der Vulkaneifel wird schon seit Längerem der Beweis angetreten, dass diese Aussage so pauschal nicht stimmt.

Das Interesse an einer Ausbildung zum Juniorranger im Natur- und Unesco-Geopark Vulkaneifel ist stetig gewachsen und mittlerweile so groß, dass die Teilnehmerzahl verdoppelt worden ist.

 

Nach dem ersten Durchgang zur Qualifizierung von Jugendlichen zum Junior-Ranger im Natur- und Geopark im Jahr 2014 startete vor kurzem der zweite Ausbildungsgang. „Die Resonanz interessierter Kinder und deren Eltern war überwältigend“ freut sich Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks. „Daher haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Ausbildung doppelt anzubieten, um damit allen interessierten Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen.“ >>mehr

Pflegeeinsätze im NSG Mosbrucher Weiher

Sa. 17.02.2018, Pflegemaßnahmen im Mosbrucher Weiher

 

Freiwillige Helfer für Landschaftspflege gesucht: Mehrfach hat die NABU-Gruppe Daun in den vergangenen Jahren Pflegemaßnahmen im Mosbrucher Weiher durchgeführt. Zuletzt im November und Dezember. Sie werden nun fortgeführt. Zum Schutz der seltenen Moorvegetation werden Laubgehölze abgeschnitten und an Ort und Stelle verbrannt. Stiefel und Arbeitshandschuhe sind für die Arbeit unbedingt erforderlich, wie auch alte Kleidung wegen möglichen Funkenflugs. Es werden Motorsägen und auch Astscheren zum Zerkleinern des Strauchwerks benötigt. Wie immer stehen Speis und Trank zur Verfügung. Alle Helfer, nicht nur NABU-Mitglieder, sind herzlich willkommen! Helfen Sie mit, den Mosbrucher Weiher zu renaturieren!

 

Treffpunkt: Ab 09:00 - 15:00 Uhr, Mosbruch, östliches Weiherende am Rundweg oder an den Feuern im Gebiet

Kontakt: Susanne Feyerabend, 01607722742, susanne.feyerabend@googlemail.com

 

                 Die rote Markierung kennzeichnet den Treffpunkt

        Fragen zur Mitgliedschaft:

        service@nabu.de  oder

        Tel. 030/284984-40 00