SG Buerberg: Keltische Fliehburg und Orchideen

Die besondere Bedeutung des Buerberges liegt in seiner geologischen, kulturhistorischen (keltische Fluchtburganlage auf der Spitze des Berges) und landschaftsprägenden Sonderstellung als herausragende Vulkankuppe im Tal der Kleinen Kyll bei Schutz. Zudem weist er bedeutsame Zwergstrauchheiden, Mager- und Feuchtwiesen auf. Orchideen wie das Manns-Knabenkraut (Orchis mascula) kommen hier noch vor. Quellfluren ergänzen die Biotoppalette.

 

Die Ausweisung des Gebietes als NSG ist geplant. Der NABU-DAUN hat inzwischen insgesamt 8,7 ha Eigentumsflächen erworben. Dabei wurden wir von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz unterstützt.

 

In mehreren Pflegeaktionen wurden verbuschte Flächen freigestellt oder auch standortfremde Nadelbaumkulturen vollständig beseitigt. Diese Aktionen wurden durchweg zusammen mit dem Verband der Pflege- und Adoptivfamilien im Landkreis Kreis Vulkaneifel und mit Unterstützung des Forstamtes Daun sowie Ortsansässiger durchgeführt.

 

Gefördert von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der GlücksSpirale

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     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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