Wir sichern Flächen durch Kauf oder Pacht

 

Eine bewährte Strategie des Naturschutzes ist der Flächenaufkauf. Flächen, die man besitzt, kann man im Sinne des Naturschutzes erhalten und gestalten.

 

Die Ausweisung eines Gebietes als NSG garantiert alleine leider noch nicht dessen dauerhaften Erhalt als Schutzgebiet. Mit dem NABU als Eigentümer kann man jedoch zu Recht davon ausgehen, dass diese Gebiete dauerhaft für die Natur gesichert sind. Wir haben daher in mehreren NSG Flächen erworben, wodurch wir uns außerdem als Grundstückseigentümerin Mitspracherechte sichern und Pflegemaßnahmen initiieren und durchführen konnten. Beim Aufkauf der Flächen wurden wir wirkungsvoll von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz unterstützt.

 

Nicht minder bedeutsam ist der Erwerb schützenswerter Gebiete ohne offiziellen Schutzstatus. Bei ihnen ist die Gefahr noch größer, dass sie durch schädigende Bewirtschaftungsmethoden ihre Bedeutung für die Pflanzen- und Tierwelt verlieren. Auch solche Gebiete haben wir aufgekauft oder gepachtet.

 
Nachfolgend steIlen wir Ihnen einige dieserer Gebiete vor.

 

     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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