Pflegeeinsatz im Mosbrucher Weiher 11.02.2020
Mittagspause - Zeit, sich zu stärken und miteinander zu reden.
Der jüngste Pflegeeinsatz der NABU-Gruppe Daun im Mosbrucher Weiher war so ganz anders als die bisherigen Einsätze. Waren die NABU-Mitglieder bis dahin zumeist alleine und erhielten nur selten weitere Unterstützung, so war es diesmal ganz anders. Schon am Treffpunkt konnte NABU-Vorsitzender Sepp Wagner den Mosbrucher Ortsbürgermeister Jürgen Gitzen mitsamt Gemeinderat begrüßen, dazu weitere Helfer aus Mosbruch und Umgebung. Alle waren bestens ausgerüstet mit Motorsägen, Freischneidern oder Gebläsen, so dass eine Fläche in bis dahin noch nie erreichter Größe freigestellt werden konnte.
Aber nicht nur das Ergebnis der Freistellungsarbeiten war großartig. Das große Interesse der Mosbrucher an ihrem Weiher erfreute ganz besonders die NABU-Leute. Bei der praktischen Arbeit wurde ganz deutlich, woran es bei diesem unter Naturschutz stehenden Moor hapert. Es fehlt Wasser. Daran leiden besonders die torfbildenden Torfmoose. Andere seltene Pflanzen, wie z.B. die Wundersegge, kümmern unter der Beschattung durch Büsche und Bäume. So wurde zwangsläufig beim zweiten Frühstück und auch beim Mittagessen kräftig darüber diskutiert, wie man hier Besserung schaffen könne. Der NABU freut sich über die Bereitschaft der Helfer, sich mit Rat und Tat in die Bewältigung der Probleme einbringen zu wollen. So könne es gelingen, meinte Vorsitzender Sepp Wagner, gemeinsam die großen Probleme des Naturschutzgebietes einer Lösung näherzubringen.
Lesen Sie zu diesem Beitrag auch die folgende Meldung:
Mosbrucher Weiher: Rundweg eröffnet 06.07.2017
Am vergangenen Sonntag wurde ein im Rahmen des EU-Life Projekts „Moore“ angelegter neuer Rundweg um den Mosbrucher Weiher. Der Rundweg führt um ein neuer Rundweg...