Tümpelbau


Viele kleine Tümpel sind in der Vergangenheit aus der Landschaft verschwunden. Ebenso viele versumpfte Stellen, die zusammen mit den Tümpeln den an Wasser gebundenen Lebewesen Lebensraum boten.

 

Um neue Lebensräume für Amphibien oder Libellen zu schaffen, erwerben wir bei unseren Geländeaufkäufen bevorzugt solche Flächen, in denen die Anlage von Tümpeln möglich ist. So konnten wir in den Jahren 1985 - 2015 bisher 40 Tümpel anlegen, die sich auf folgende Gemarkungen verteilen: Daun-Neunkirchen (10), Demerath (6), Ellscheid (3), Dockweiler (3), Neichen (4) und Niederstadtfeld (5) Kirchweiler (9).


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     Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher
Entwässerungsgraben im NSG Dreiser Weiher

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rät zu einem Paradigmenwechsel beim Wassermanagement im ländlichen Raum. „Die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre macht es erforderlich, das Wasser in der Landschaft zu halten und Fließgewässern ausreichend Raum zu geben“, sagte Alexander Bonde, DBU-Generalsekretär bei der Jahrespressekonferenz, die erstmalig per Videokonferenz stattfand. In Zeiten von Hitze, Dürre und Starkregen, die der Klimawandel verursache, seien Anpassungen nötig. „Zielführend sind regionale Konzepte, die gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Behörden, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erarbeitet werden. Unterstützung bieten digitale Systeme, die beispielsweise die Wasserverteilung in der Landschaft virtuell darstellen“, so Bonde. Auch die Wirkung der Energiewende auf den Wasserhaushalt müsse zukünftig berücksichtigt werden. Einer Studie zufolge werde sich der Wasserbedarf im Energiesektor bis 2050 in Deutschland um die Hälfte verringern. |mehr|

 

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