Aktuelles rund um das Motto des NABU "Für Mensch und Natur"

 

Vergifteter Rotmilan; screen shot Xenius
Vergifteter Rotmilan; screen shot Xenius

Arte-Beitrag über Greifvögelverfolgung jetzt in der Mediathek   30.07.2016

In der am 27.7.2016 auf Arte ausgestrahlten Xenius-Sendung ging es um "Ökodetektive". Das Komitee gegen den Vogelmord hatte die Gelegenheit, seine Arbeit gegen die illegale Greifvogelverfolgung in Deutschland vorzustellen. In der Arte-Mediathek ist der Beitrag jetzt zu sehen. Zum Beitrag geht es hier.

Rinder beim Transport
Rinder beim Transport

Verstöße bei Tiertransporten nehmen zu   30.07.2016

Medienberichten zufolge ist die Zahl an Tierschutzverstößen bei Tiertransporten enorm gestiegen. Obwohl die Kontrollen teilweise rückläufig sind, stieg die Zahl der Verstöße bei Schweinen um 230 Prozent, bei Rindern um 312 Prozent und bei Pferden um 128 Prozent. Die Zahlen basieren laut Medienberichten auf einem Bericht, den die Bundesregierung an die Europäische Kommission geschickt hat. Der Deutsche Tierschutzbund mahnt die Politik, endlich zu handeln. Die unzureichenden gesetzlichen Bestimmungen werden aus Sicht der Tierschützer nach wie vor zu wenig kontrolliert, Verstöße oft nicht konsequent genug geahndet. Fahrzeiten von beispielsweise mehrmals bis zu 29 Stunden in extremer Enge und bei drückender Hitze oder Kälte sowie verletzungsbedingte Schmerzen sind gang und gäbe. Selbst tragende Tiere gelangen in den Transport – teilweise hochträchtig. Quelle: Deutscher Tierschutzbund |mehr|

Goldene Acht an einer Blüte
Goldene Acht an einer Blüte

Weniger Bienen, Fliegen und Schmetterlinge   29.07.2016

Manche Zeitgenossen mögen sich darüber freuen: Die Windschutzscheibe bleibt länger sauber, und das hektische Gefuchtel an der sommerlichen Kuchentafel auf der Terrasse könnte demnächst weniger heftig ausfallen. Für die biologische Vielfalt jedoch ist das eine schlechte Nachricht. Nach Untersuchungen in NRW ist die Biomasse der Fluginsekten seit 1989 mancherorts um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Nicht nur die Zahl der Arten, sondern auch die der Individuen befindet sich in einem dramatischen Sinkflug. |mehr|

Vaquita, die kleinste Walart der Welt
Vaquita, die kleinste Walart der Welt

Hoffnungsschimmer für den kleinsten Wal der Welt

29.07.2016

Zumindest eine gute Nachricht für den kleinsten Wal der Welt:  Die mexikanischen Behörden haben ein permanentesVerbot von Stellnetzen und von Nachtfischerei  im oberen Teil des Golfes von Kalifornien angekündigt,  um die vom Aussterben bedrohten Vaquita-Schweinswale besser zu schützen. Es existieren nur noch ca. 60 Exemplare der bedrohten Meeressäuger, die ausschließlich im Golf von Kalifornien leben. WWF begrüßt die Einschränkung der Fischerei. „Um die Art zu retten, kommt es auf jedes einzelne Tier an. Jeder Vaquita, der als Beifang im Netz stirbt, ist einer zu viel. Das Verbot von Stellnetzen ist ein willkommener und  wichtiger Schritt“, sagt Stephan Lutter, Meeresschutzexperte vom WWF.  Allerdings müssten die Behörden darlegen, wie die Einhaltung überwacht werde. Die größte Bedrohung der Vaquitas besteht laut WWF in der illegalen Fischerei auf  eine weitere bedrohte Art, den Totoaba-Fisch. Quelle: WWF |mehr|

Bestäubung und Samenausbreitung basieren fast ausschließlich auf Tieren
Bestäubung und Samenausbreitung basieren fast ausschließlich auf Tieren

Wald der Zukunft in Gefahr?   28.07.2016

Abholzung, Umwandlung in Ackerland und Wilderei – weltweit gibt es kaum noch ungenutzte, naturbelassene Wälder. Der Eingriff des Menschen belastet jedoch nicht nur den Wald von heute, sondern auch den von morgen. Vor allem Prozesse der Bestäubung und Samenausbreitung, die den Nachwuchs von Wäldern maßgeblich bestimmen sind beeinträchtigt, berichten Forschende der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt in der ersten globalen Meta-Analyse über Waldregeneration heute im Fachjournal „Scientific Reports“ der Nature-Gruppe. Dafür verantwortlich machen sie den Rückgang der daran beteiligten Insekten, Vögel und Säugetiere. Sie müssten besser geschützt werden, um die Regenerationsfähigkeit des Waldes langfristig zu sichern. Quelle: Sonnenseite |mehr|

Altfahrzeuge auf einem Schrottplatz
Altfahrzeuge auf einem Schrottplatz

Öffentliche Befragung zu Altfahrzeugen in der EU gestartet   28.07.2016

Der Verbleib von mindestens drei Millionen Altfahrzeugen in der Europäischen Union ist unbekannt. Es besteht die Sorge, dass diese illegal und umweltschädigend zerlegt werden. Im Auftrag der Europäischen Kommission befasst sich das Öko-Institut in einer aktuellen Studie mit den Fragen nach dem Verbleib dieser Fahrzeuge und erarbeitet Maßnahmen, um die Anzahl der bislang nicht erfassten Altfahrzeuge zu definieren und zu reduzieren. Quelle: Öko-Institut |mehr|

Im Schutz ihrer Mütter erkunden die jungen Kälber den Sangweiher
Im Schutz ihrer Mütter erkunden die jungen Kälber den Sangweiher

NSG Sangweiher: Nachwuchs angekommen   27.07.2016

Nicht nur bei den Ziegen und Eseln am Weinfelder Maar, sondern auch bei den Glanrindern am Sangweiher gab es inzwischen Nachwuchs. Im September des vergangenen Jahres kam der vom NABU-Daun gesponserte Glanbulle Zeus zu der neunköpfigen Mutterkuhherde – und er hat seine Sache gut gemacht. In den vergangenen Tagen brachten die Kühe neun Kälber zur Welt. Sie sind ganz schön munter und genießen ihre große Freiheit am Sangweiher. |mehr|

Mount Stanley, höchster Berg des Rowenzori-Gebirges, Uganda
Mount Stanley, höchster Berg des Rowenzori-Gebirges, Uganda

Klimawandel: Abschied von den Mondbergen 27.06.2016

Massiver Gletscherschwund im Ruwenzori-Gebirge bedroht Ökosystem. Als hätten Land und Leute keine anderen Probleme. Nun soll auch noch Afrikas letzte Eis- und Wasserreserve dahinschmelzen. Nur noch 15 Jahre gibt der britische Geologe Richard Taylor dem Gletscher im Ruwenzori-Gebirge in Westuganda. Der Eispanzer auf rund 5000 m Seehöhe speist immerhin Nil und Kongo, die zwei größten Flüsse Afrikas, und auch den größten See des Kontinents, den Lake Viktoria. Nicht auszudenken, wenn diese hochwertige Wasserressource bis 2030 versiegt, wie Taylor vermutet. Eine pressetext-Expedition hat die Gletscherreste Anfang Juli 2016 unter die Lupe genommen. Quelle: Sonnenseite |mehr|

Besenderter Wolf MT6
Besenderter Wolf MT6

Phantomwölfe und andere „Enten“ - Vermeintliche Wolfsvorfälle im Faktencheck   26.06.2016

Mit der Rückkehr freilebender Wölfe in eine Region steigert sich auch die Berichterstattung zum Thema – und die Meldung zum Beispiel von sogenannten „Phantomwölfen“. Darunter sind Hunde oder andere Canidenartige zu verstehen, die fälschlicherweise für einen Wolf gehalten werden. Oft wird Berichten über besonders ungewöhnliche „Wolfsbegegnungen“ breiter Raum in Zeitungen, Online-Portalen oder TV-Beiträgen eingeräumt. Die Klarstellung erfolgt in der Regel nur als kleine Meldung. Das führt zu großer Verunsicherung gegenüber dem Rückkehrer Wolf – wir haben deshalb die jüngsten Fälle aufgearbeitet. |mehr|

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