Aktuelles rund um das Motto des NABU "Für Mensch und Natur"

 

Weidegang haben lange nicht alle Rinder
Weidegang haben lange nicht alle Rinder

Verbraucherschützer fordern Qualitätssiegel für Supermarkt-Fleisch   25.08.2016

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller, hat ein abgestuftes Qualitätssiegel für Fleischprodukte im Supermarkt gefordert. "Ich plädiere für die Einführung einer vierstufigen Haltungskennzeichnung von Fleischprodukten, analog zu der von Frischeiern", sagte Müller der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Das mache es dem Verbraucher deutlich einfacher zu entscheiden, welche Qualität er beim Fleisch wählen und bezahlen wolle. Zudem brauche es ein staatliches Tierschutzlabel, "um Verbrauchervertrauen zu stärken", sagte er. "Die deutschen Verbraucher zahlen für Fleisch vor allem dann mehr Geld, wenn sie sicher gehen können, eine bessere Qualität zu erhalten", so Müller. Mit der bestehenden Tierwohlinitiative von Landwirten und Lebensmitteleinzelhandel sei das aber nicht möglich. Quelle: Umwelt-Panorama |mehr|

Die Verpackung sieht aus wie Plastik, besteht aber aus Milch
Die Verpackung sieht aus wie Plastik, besteht aber aus Milch

Forscher entwickeln essbare Verpackung aus Milch   25.08.2016

Sie soll umweltfreundlich sein und die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern: US-Forscher haben eine essbare Lebensmittel-Verpackung entwickelt. Eine Art Film aus Milch-Proteinen, der auf den ersten Blick ähnlich aussieht wie herkömmliches Plastik. Peggy Tomasula vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium ist die Leiterin der Forschung, die diese neuartige Verpackung hervorgebracht hat. Die Erfindung halte den Sauerstoff von den Lebensmitteln fern. "Benutzt man sie als Verpackungsmaterial, könnte sie das Verderben der Lebensmittel verhindern", sagt Tomasula. Quelle: feelgreen |mehr|

Die Nutzung von Holz darf nicht zulasten der Natur gehen
Die Nutzung von Holz darf nicht zulasten der Natur gehen

Keine Rolle rückwärts beim Naturschutz im Wald   24.08.2016

Der NABU hat den aktuellen Entwurf des Bioökoniemierates „Holz in der Bioökonomie – Chancen und Grenzen“ als nicht vereinbar mit den Zielen der Nationalen Biodiversitätsstrategie bezeichnet. Die Vorschläge des 17-köpfigen Beratungsgremiums der Bundesregierung zur Waldnutzung und wie viel Holz in Zukunft für Bereiche wie Holzbau, Holzwerkstoffe, Papier, erneuerbare Energien oder für Bioraffinierien zur Verfügung stehen wird, stehen aus Umweltsicht im Widerspruch zu den beschlossenen und notwendigen Naturschutz-Zielen im Wald. |mehr|

Windräder im Wald gefährden Fledermäuse besonders
Windräder im Wald gefährden Fledermäuse besonders

Tod im Windrad   24.08.2016

Windkraftanlagen sind eine große Gefahr für Fledermäuse. Christian Voigt vom Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung schätzt, dass an den mehr als 26.000 Windrädern in Deutschland jährlich mehr als 250.000 Fledermäuse sterben. Ruth Petermann vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) hält das für realistisch: "Es könnten allerdings auch 100.000 Fledermäuse mehr oder auch weniger sein" - es handele sich um eine grobe Hochrechnung. Der Trend, die Anlagen zunehmend auch in Wäldern aufzustellen, könnte die Zahlen erhöhen, fürchtet Voigt. Quelle; SPIEGEL online |mehr|

Salzwiese auf der Naturerbefläche Borkumer Dünen, Niedersachsen
Salzwiese auf der Naturerbefläche Borkumer Dünen, Niedersachsen

Dramatischer Artenrückgang: „Politisches Handeln ist unverzichtbar“   23.08.2016

„Wir registrieren weltweit einen dramatischen Rückgang von Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt. Die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen können wir aber nur sichern, wenn wir die biologische Vielfalt als Grundlage für das Leben der Menschen schützen und nachhaltig nutzen. Dazu ist entschlossenes politisches Handeln unverzichtbar.“ – Mit diesem Appell verband in Osnabrück Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das Vorstellen des aktuellen Jahresberichtes der DBU Naturerbe GmbH, einer gemeinnützigen Tochter der DBU. Einen Schwerpunkt gesetzt habe die DBU 2015 auf den Schutz und die Entwicklung von Küstenlebensräumen, die zu den wesentlichen Handlungsfeldern zählen, wenn die biologische Vielfalt gesichert werden soll. Bottermann: „Auf mehr als 70 Prozent unserer insgesamt 1.169 Hektar Küstenlebensräume, für die eine Bewertung vorliegt, ist der Erhaltungszustand gut bis hervorragend.“ Quelle: DBU |mehr|

Dingo
Dingo

Vergiftete Ziegenkiller werden zurückgeholt   23.08.2016

Australien stoppt sein umstrittenes Projekt zur Bekämpfung gefräßiger Ziegen durch Dingos auf Pelorus Island. Im Juli hatte die Gemeinde von Hinchinbrook Shire (Bundesstaat Queensland) damit begonnen, einzelne Wildhunde zu fangen, zu kastrieren und sie auf dem kleinen Eiland im Great Barrier Reef auszusetzen, um dort Ziegen zu jagen. Quelle: proplanta |mehr|

Der Weg zur Hasbachhütte ist rot markiert
Der Weg zur Hasbachhütte ist rot markiert

    NABU-Daun feiert Sommerfest 2016

Wie in den Vorjahren, so findet auch das diesjährige Sommerfest an der Hasbachhütte auf der Arnikawiese in Daun-Rengen statt. Beginn ist am Sonntag, dem 28. August ab 14 Uhr. Im Laufe des Nachmittags ist eine kurze Wanderung durchs Hasbachtal vorgesehen. Anschließend steht viel Zeit zu Gesprächen beim Grillen in gemütlicher Runde zur Verfügung. Für Grillgut und Getränke sorgt der NABU. Kuchenspenden sind herzlich willkommen. |mehr|

Die Ivenacker Eichen sind zwischen 500 – 800 Jahre alt
Die Ivenacker Eichen sind zwischen 500 – 800 Jahre alt

Ivenacker Eichen sind erstes Nationales Naturmonument in Deutschland   22.08.2016

Die fast 1000-jährigen Eichen im Ivenacker Tiergarten sind das erste Nationale Naturmonument Deutschlands. "Die Ivenacker Eichen haben eine herausragende Bedeutung und verdienen die Auszeichnung als erstes nationales Naturmonument Deutschlands. Sie helfen uns, die Natur intensiver zu erleben und besser zu verstehen", sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth beim Festakt in Ivenack in Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Bundesumweltministerium |mehr|

Pastoruri-Gletscher, Peru
Pastoruri-Gletscher, Peru

Angst vor den Eisriesen: Forscher warnen vor Glof-Phänomen   22.08.2016

In der Nähe schmelzender Gletscher fürchten die Menschen um ihre Wasserversorgung. Doch vom Rückzug der Eismassen geht noch eine andere ganz akute Gefahr aus: Schmelzwasserseen können plötzlich ausbrechen und schwere Schäden anrichten. Forscher warnen vor dem sogenannten Glof-Phänomen. Gemeinden wie Huaraz am Fuß des tropischen Gletschers Pastoruri in Peru sind seit Jahrhunderten von den Eisriesen abhängig, da sie ihr Wasser von dort beziehen. Diese Versorgung wird bedroht vom langsamen Gletschersterben in Südamerika infolge der Klimaerwärmung. Der Prozess in Millimeterschritten kann aber auch zu einer plötzlichen Katastrophe führen - dem Ausbruch eines Gletschersees, in dessen Folge es zu Überschwemmungen kommt. Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang von "Glof" ("Glacial Lake Outburst Flood"). Quelle: feelgreen |mehr|

Undank der EU-Agrarpolitik kaum noch vorzufinden
Undank der EU-Agrarpolitik kaum noch vorzufinden

EU-Agrarpolitik im Konflikt zum Naturschutz  21.08.2016

Europas Feldvögeln geht es immer schlechter - und die EU kann mit ihrer Naturschutzpolitik diese Entwicklung derzeit nicht stoppen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie, die acht Forschungseinrichtungen und Verbände vorgelegt haben. Die Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen dem seit Jahren anhaltenden Rückgang von Feldvögeln in Europa und der EU-Naturschutz- und Agrarpolitik. Quelle: proplanta |mehr|

Guanabara-Bucht vom Morro Corcovado aus gesehen
Guanabara-Bucht vom Morro Corcovado aus gesehen

Die grünen Spiele von Rio   21.08.2016

Verseuchtes Wasser, Golfanlagen in Naturschutzgebieten und eine Klimabilanz von 3,6 Millionen Tonnen CO2: Die Öko-Pannen in Rio de Janeiro zeigen die Schattenseiten der Sommerspiele. Trotzdem versucht das Internationale Olympische Komitee alles, um sich ein Öko-Image zuzulegen – allerdings mit zweifelhaften Partnern. Quelle: Klimaretter |mehr|

        Fragen zur Mitgliedschaft:

          service@nabu.de  oder

        Tel. 030/284984-40 00