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  Explosionen im Tümmlerschutzgebiet
Meldung vom 30.07.10
 

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Die Regierung Großbritanniens hat beschlossen, zwei Firmen zu erlauben, seismische Untersuchungen in Vorbereitung auf eine Öl- und Gasgewinnung im Moray Firth in Schottland, durchzuführen. Dabei wurde Moray Firth eigens als Schutzgebiet für die letzte Population von Großen Tümmlern in der Nordsee ausgerufen. Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS und andere Organisationen verurteilen die Regierungsentscheidung auf's Schärfste, zumal sie die vorgelegten Gutachten als inhaltlich lückenhaft und nicht konform zum europäischen Umweltrecht einschätzen.

Die aktuelle Genehmigung erlaubt den Firmen, umfangreiche Bodenuntersuchungen durchzuführen, wobei über vier Wochen hinweg alle sechs bis acht Sekunden koordinierte Explosionen mit so genannten Airguns durchgeführt werden. Die Schallimpulse sind so laut, dass sie in der unmittelbaren Umgebung zu schweren dauerhaften Gehörschädigungen führen und noch in vielen Kilometern Entfernung Tiere vertreiben. "Es ist ein schlechte Zeichen für den Naturschutz in einem Schutzgebiet und ein schwarzer Tag für unsere streng geschützten Delfine", sagt Sarah Dolman, Leiterin der WDCS-Kampagne in Schottland. |weiterlesen|


 
 
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