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Knebelverträge für Wissenschaftler
Meldung vom 29.07.10
Forscher erheben laut Medienberichten schwere Vorwürfe gegen BP. Im Zusammenhang mit den gegen den Konzern eingereichten Klagen habe das Unternehmen versucht, sich das Schweigen von Experten zu erkaufen. Mehr als 300 Klagen wurden gegen den Ölkonzern wegen der Ölpest im Golf von Mexiko bereits eingereicht. In diesem Zusammenhang hat BP anscheinend versucht, Wissenschaftler zu „kaufen“. Diesen Vorwurf erhob unter anderem Cary Nelson vom Amerikanischen Verband der Professoren gegenüber dem Rundfunksender BBC.
Der BBC liegt nach eigenen Angaben ein Vertrag vor, den der Konzern einigen Forschern angeboten hat. Dieser verlange von Wissenschaftlern, dass sie ihre Forschungen im Auftrag des Konzerns nicht veröffentlichen. Sie dürften zudem über die enthaltenen Daten mindestens drei Jahre lang nicht sprechen – oder jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt nicht, an dem die US-Regierung die Schadenersatzzahlungen wegen der Katastrophe abschließend festlege. |weiterlesen|
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