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  Massensterben bei Amphibien
Meldung vom 25.07.10
 

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Überall auf der Welt verschwinden Frösche, Unken, Molche, Kröten und Salamander. Und zwar immer schneller. Forscher bezeichnen es bereits als das größte Massensterben seit dem Untergang der Dinosaurier. Der Tod kommt für die Amphibien schleichend. Schuld daran trägt ein unscheibarer Schädling: Ein Pilz namens Batrachochytrium dendrobatidis, kurz Chytridpilz, dem vor allem Tausende Frösche und Lurche zum Opfer fallen.

Normalerweise ist der Pilz harmlos und hilft, Pflanzenleichen zu kompostieren. Doch für die Frösche ist er tödlich: Der Chytridpilz greift die Hornsubstanz Keratin der Haut an und verstopft die Poren. Den Fröschen wird das zum Verhängnis, weil sie auch über die Haut atmen - einem befallenen Amphibium droht letztlich der Erstickungstod. |weiterlesen|


 
 
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